Hertha BSC präsentiert neuen Hauptsponsor Sparda-Bank in Eckkneipe
Hertha BSC und Sparda-Bank: Partnerschaft in Eckkneipe

Hertha BSC hat einen neuen Hauptsponsor gefunden: Die Sparda-Bank Berlin wird für drei Jahre auf den Trikots der Berliner werben. Vorgestellt wurde die Partnerschaft am Donnerstag in einer traditionellen Eckkneipe in Berlin-Mitte, der „Kneipe 4“. Die Bank ersetzt damit den vorherigen Sponsor „Tayfun K.“, dessen Vertrag vorzeitig beendet worden war.

Finanzielle Stabilität für den Zweitligisten

Der Vertrag mit der Sparda-Bank läuft über drei Jahre – eine für den Profifußball ungewöhnlich lange Bindung. Hertha-Geschäftsführer Thomas Herrich betonte: „Wir sind froh, einen Partner gefunden zu haben, der langfristig mit uns plant. Das gibt uns Planungssicherheit.“ Die genauen finanziellen Details wurden nicht genannt, aber Branchenkenner schätzen das Volumen auf einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag pro Saison.

Die Sparda-Bank Berlin ist eine Genossenschaftsbank mit rund 300.000 Mitgliedern. Vorstandsvorsitzender Jürgen Weber erklärte: „Wir sind ein Berliner Unternehmen und fühlen uns der Stadt verbunden. Hertha BSC ist ein Traditionsverein, der zu Berlin gehört. Diese Partnerschaft passt perfekt zu uns.“

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Präsentation in der Eckkneipe als bewusster Kontrast

Die Wahl des Ortes war bewusst: „Wir wollen zeigen, dass wir ein echter Berliner Verein sind, der in der Stadt verwurzelt ist“, sagte Hertha-Präsident Fabian Drescher. In der „Kneipe 4“ hingen blau-weiße Fahnen, und die Gäste – darunter auch Spieler wie Derry Scherhant und Marten Winkler – genossen die lockere Atmosphäre.

„Wir haben genug Kicker auf dem Platz“, sagte Drescher mit Blick auf die sportliche Situation. Hertha steht in der 2. Bundesliga nach neun Spieltagen nur im Mittelfeld. Der neue Sponsor soll helfen, den Verein langfristig zu stabilisieren – sportlich wie wirtschaftlich.

Herausforderungen für Hertha BSC

Hertha BSC steht vor anspruchsvollen Aufgaben. Der Verein muss nicht nur sportlich in der 2. Liga bestehen, sondern auch seine Finanzen ordnen. Der frühere Hauptsponsor Tayfun K. hatte seine Zahlungen eingestellt, was zu einer finanziellen Lücke führte. Mit der Sparda-Bank ist nun ein verlässlicher Partner gefunden.

Herrich ergänzte: „Wir sind auf einem guten Weg. Die Partnerschaft mit der Sparda-Bank ist ein wichtiger Schritt, aber es gibt noch viel zu tun.“ Der Verein arbeitet daran, die Kosten zu senken und die Einnahmen zu steigern.

Sparda-Bank setzt auf Regionalität

Für die Sparda-Bank ist das Engagement bei Hertha eine Möglichkeit, ihre regionale Verbundenheit zu zeigen. „Wir sind keine Großbank aus Frankfurt, sondern eine Berliner Bank“, sagte Weber. Die Bank will mit der Partnerschaft vor allem ihre Bekanntheit in Berlin erhöhen und neue Kunden gewinnen.

Die Trikots mit dem Sparda-Bank-Logo sollen ab dem nächsten Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern getragen werden. Die Fans reagierten in den sozialen Medien überwiegend positiv auf die Nachricht.

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