Teterow verschiebt Informationsveranstaltung zur umstrittenen Kurabgabe in Mecklenburgischer Schweiz
Teterow verschiebt Info-Treffen zur Kurabgabe

Teterow verschiebt Informationsveranstaltung zur umstrittenen Kurabgabe

Die Diskussion um eine mögliche Kurabgabe in der beliebten Tourismusregion Mecklenburgische Schweiz gewinnt weiter an Fahrt. In der Bergringstadt Teterow sollte eigentlich bereits in dieser Woche eine wichtige Informationsveranstaltung zu diesem kontroversen Thema stattfinden. Diese wurde jedoch kurzfristig abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Fehlende Informationen führen zur Absage

Bürgermeister Andreas Lange (parteilos) begründete die Absage in einem offiziellen Schreiben an alle Stadtvertreter mit fehlenden Informationen aus anderen Kommunen der Tourismusregion. „Um eine fundierte Diskussion führen zu können, benötigen wir vollständige und abgestimmte Informationen aus der gesamten Region“, so der Rathauschef. Die Komplexität des Themas und die Notwendigkeit einer regional einheitlichen Herangehensweise machten die Verschiebung unumgänglich.

Neuer Termin bereits festgelegt

Einen neuen Termin für die verschobene Veranstaltung hat Bürgermeister Lange bereits angesetzt. Die Informationsveranstaltung soll nun am 4. Mai im Schulungsraum der Teterower Feuerwehr stattfinden. Zu diesem Treffen werden neben den Abgeordneten des Stadtparlaments auch wichtige Akteure der Tourismusbranche erwartet.

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Anwesend sein werden:

  • Jana Koch, Leiterin der Teterower Touristinformation
  • Manja Bernhardi, Mitarbeiterin des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte

Weiterer politischer Prozess geplant

Nach der Informationsveranstaltung ist geplant, das Thema Kurabgabe in den zuständigen Ausschüssen und schließlich in der Teterower Stadtvertretung zur Debatte zu stellen. Die Frage, ob die Mecklenburgische Schweiz eine Kurabgabe einführen soll, wird derzeit in der Region kontrovers diskutiert. Befürworter erhoffen sich zusätzliche Einnahmen für die touristische Infrastruktur, während Kritiker negative Auswirkungen auf die Attraktivität der Region befürchten.

Die Verschiebung der Veranstaltung unterstreicht die Sensibilität des Themas und den Wunsch nach einer gründlichen Vorbereitung aller Beteiligten. Die Entscheidung über eine mögliche Kurabgabe wird voraussichtlich noch mehrere politische Gremien durchlaufen, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen werden kann.

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