Pizza Verde eröffnet im Glockenbachviertel: Römische Bio-Pizza gegen Fast-Food-Ketten
Pizza Verde: Römische Bio-Pizza im Glockenbachviertel

Neue Bio-Pizzeria im Glockenbachviertel: Pizza Verde setzt auf römische Spezialität

Im lebendigen Glockenbachviertel Münchens hat die Bio-Pizzeria Pizza Verde eine neue Filiale eröffnet. Inhaber Paolo Bruno bietet dort römische Pizza mit dünnem, krossem Teig an, der mindestens 48 Stunden reift, und setzt bewusst auf hochwertige biologische Zutaten sowie eine passende Weinauswahl. Damit positioniert sich das Lokal gezielt gegen gängige Fast-Food-Ketten und setzt auf Qualität statt Quantität.

Vom Sommelier zum Pizzabäcker: Paolo Brunos ungewöhnlicher Werdegang

Paolo Bruno, ein Münchner mit italienischen Wurzeln, ist gelernter Sommelier und arbeitete jahrelang in der renommierten Weinhandlung Garibaldi. Vor zehn Jahren packte ihn der Wunsch nach Selbstständigkeit. „Pizza geht immer“, erklärt der 42-Jährige seine Entscheidung. „Man hatte einen schweren Arbeitstag, fühlt sich allein, geht Pizza essen und schon ist man wieder fröhlich.“ Doch ihm fehlte die gewünschte Qualität auf dem Markt, weshalb er 2016 in Neuhausen die erste Pizza Verde eröffnete.

Römische Pizza: Eine Seltenheit in München

Während im Glockenbachviertel zahlreiche Pizzerien neapolitanische Varianten anbieten, setzt Bruno auf die weniger verbreitete römische Pizza. „Für mich hat eine Pizza einen dünnen, krossen Teig, der stehen bleibt, wenn man ein Stück in der Hand hält“, so der Gastronom. Den Teig entwickelte er selbst, mit 70 Prozent Weizenmehl, etwa 25 Prozent Dinkelvollkornmehl und minimaler Hefe, gemahlen in der historischen Hofbräu Kunstmühle.

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Bio-Qualität und Bekömmlichkeit im Fokus

Die lange Gehzeit von bis zu 72 Stunden macht die Pizza besonders bekömmlich. „Ich kann abends eine Pizza essen und muss nicht nachts aufstehen und einen Liter Wasser trinken“, betont Bruno. Alle Zutaten, von Büffelmozzarella über Salami bis zur Tomatensoße, sind zertifiziert biologisch. Preise liegen zwischen 13 Euro für eine Margherita und 23 Euro für die teuerste Variante.

Neue Filiale unter Leitung von Leo Zabarella

Da das Stammhaus in Neuhausen schließen musste, eröffnete Bruno nun in der Thalkirchner Straße 16. Geleitet wird die Filiale von Leo Zabarella, der 2017 als Fahrrad-Pizzabote begann und später seine Ausbildung zum Restaurantfachmann absolvierte. Das Design orientiert sich an der Schwabinger Filiale. Geöffnet ist montags bis freitags ab 11.30 Uhr und am Wochenende ab 17 Uhr.

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