2,6 Millionen Millionäre in Deutschland: Vermögen wachsen rasant
2,6 Millionen Millionäre in Deutschland: Vermögen wachsen

Die weltweiten Privatvermögen sind im Jahr 2025 deutlich gestiegen, wie die Schweizer Bank UBS in ihrem aktuellen Bericht mitteilt. Die Gesamtsumme legte um 10,8 Prozent zu, wobei der Zuwachs in Europa, im Nahen Osten und Afrika überdurchschnittlich ausfiel. Mehr als die Hälfte des globalen Privatvermögens ist in den USA und China konzentriert. Besonders stark wuchsen die Vermögen oberhalb von fünf Millionen US-Dollar.

Zahl der Millionäre steigt weltweit

Weltweit stiegen fast eine Million Menschen zu Millionären (in US-Dollar) auf. Fast die Hälfte davon lebt in den USA, gefolgt von China, Japan, Deutschland, Großbritannien und Frankreich. In Deutschland gab es laut UBS rund 2,6 Millionen Dollar-Millionäre – ein Prozent mehr als im Vorjahr. Eine Million Dollar entspricht etwa 880.000 Euro. Diese 2,6 Millionen Menschen, die 3,9 Prozent der Erwachsenen ab 18 Jahren ausmachen, besitzen rund 46 Prozent des gesamten Privatvermögens in Deutschland. Im Gegensatz dazu verfügten 9,8 Prozent der Erwachsenen über weniger als 10.000 Dollar.

Durchschnittsvermögen im internationalen Vergleich

Beim durchschnittlichen Vermögen pro Erwachsenem liegen die Schweizer mit 910.382 Dollar weltweit auf Platz eins, gefolgt von den USA und Luxemburg. Deutschland belegt in dieser Statistik Platz 14 mit umgerechnet durchschnittlich rund 304.000 Euro. In diese Summe fließen auch Immobilienwerte ein. Allerdings warnt die UBS davor, Durchschnittswerte überzubewerten: „Eine kleine Gruppe besonders wohlhabender Personen kann beispielsweise den durchschnittlichen Wohlstand einer ganzen Nation leicht in die Höhe treiben und dadurch den Eindruck erwecken, dass es den Einwohnern besser geht, als dies tatsächlich der Fall ist.“ So käme man auf den deutschen Durchschnitt etwa, wenn fünf Personen nur 3.000 Euro besäßen und fünf Personen 605.000 Euro.

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Ungleichheit bleibt hoch

Die Vermögenskonzentration in Deutschland ist demnach weiterhin ausgeprägt: Die reichsten 3,9 Prozent der Erwachsenen halten fast die Hälfte des gesamten Privatvermögens. Die UBS-Daten basieren auf Schätzungen und beziehen sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Vermögenswerte wie Immobilien ein. Die Studie unterstreicht, dass die Schere zwischen Arm und Reich trotz des allgemeinen Vermögenswachstums bestehen bleibt.

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