Gegen ihn ist er derzeit machtlos! Nächste Klatsche für Tennis-Star Alexander Zverev (29) gegen Jannik Sinner (24). Im Finale des Masters von Madrid watscht die Nummer 1 der Welt die Nummer 3 kräftig ab: 6:1, 6:2. Nach nur 57 Minuten verwandelt der Italiener seinen ersten Matchball.
Es ist der fünfte Masters-Sieg des Südtirolers in Serie nach Paris, Indian Wells, Miami und Monte Carlo. Dazu ist es der neunte Erfolg gegen den Hamburger in Folge. Alle Neune! Seit drei Jahren hat der Deutsche nicht mehr gegen ihn gewonnen. Damit unterstreicht Sinner seine unangefochtene Position in der Welt. Weil die Nummer 2, Carlos Alcaraz (22), verletzt ist, kann der Italiener einsam seine Kreise ziehen. Und Zverev ist leistungsmäßig nicht in der Lage dazu.
Eine taktische Machtdemonstration
Er verlor in diesem Jahr drei Master-Halbfinals gegen Sinner, nun das Endspiel von Madrid. In dem führt Sinner schon nach 17 Minuten 5:0, acht Minuten später hat er den ersten Satz 6:1 gewonnen. „Eine taktische Machtdemonstration“, sagt Sky-Experte Patrik Kühnen (60) treffend.
Auch im zweiten Durchgang gelingt Sinner ein schnelles Break zum 2:1. Optimisten, die die vage Hoffnung auf ein spannendes Finale hatten, werden gnadenlos enttäuscht. Bei den Niederlagen in diesem Jahr war Zverev nur in Miami von der Leistung her nahe am besten Spieler der Welt dran, wenngleich er auch da in zwei Sätzen verlor. Diesmal ist der Olympiasieger von 2021 in allen Belangen unterlegen. Nach allen Regeln der Kunst wird Zverev in seiner Einzelzeile zerlegt. Eine Niederlage, die so schnell niemand vergessen wird, der dabei war.



