Fußball-Bundesligist Union Berlin muss in den verbleibenden drei Saisonspielen auf seinen Stammtorwart Frederik Rönnow verzichten. Der 33-jährige Däne zog sich am vergangenen Freitag beim 1:3-Auswärtsspiel gegen RB Leipzig eine Muskelverletzung zu und wurde ausgewechselt. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, ist ein weiterer Einsatz in dieser Spielzeit nicht mehr möglich.
Muskelverletzung erfordert Pause
Die genaue Diagnose ergab eine Muskelverletzung, die eine sofortige Spielpause notwendig macht. Rönnow, der in dieser Saison zu den zuverlässigsten Spielern der Köpenicker gehörte, wird nun in der Reha behandelt. Union-Trainer Bo Svensson muss somit auf seinen erfahrenen Schlussmann verzichten.
Kampf um den Klassenerhalt
Die Berliner stehen vor einer entscheidenden Phase im Abstiegskampf. Am Samstag empfangen sie den direkten Konkurrenten 1. FC Köln. Beide Teams sind nach 31 Spieltagen noch nicht gerettet. Union liegt mit sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang 16, während die Kölner fünf Zähler vor dem FC St. Pauli liegen. Der Ausfall von Rönnow schwächt die Defensive der Eisernen erheblich.
Als Ersatz steht Carl Klaus bereit, der in dieser Saison bereits einige Einsätze hatte. Die Mannschaft muss nun zeigen, dass sie auch ohne ihren Stammkeeper bestehen kann. Die Fans hoffen, dass die verbleibenden Spiele den Klassenerhalt sichern.



