Skoda greift mit dem neuen Peaq ganz oben an: Der tschechische Hersteller bringt sein bislang größtes Elektro-SUV auf den Markt. Mit bis zu sieben Sitzen, großzügigem Platzangebot und moderner Technik will der Peaq Familien überzeugen.
Maße und Design
Der Peaq ist mit knapp 4,87 Metern Länge deutlich größer als der Enyaq. Optisch setzt Skoda auf zukunftsweisende Elemente: ein beleuchtetes „Tech-Deck-Face“, versenkbare Türgriffe und Räder bis 21 Zoll verleihen dem Elektro-Riesen einen selbstbewussten Auftritt. Das Heck mit der schmalen Heckscheibe sieht schick aus, könnte aber die Übersicht einschränken.
Innenraum: Lounge-Atmosphäre
Der Innenraum wirkt eher wie eine Lounge als ein klassisches SUV. Praktische Details wie ein Klapptisch zwischen den Vordersitzen, zwei kabellose Smartphone-Ladeflächen und ein riesiger 13,6-Zoll-Touchscreen gehören zur Serienausstattung. In der zweiten Reihe gibt es viel Komfort, die dritte Reihe ist eher für Kinder oder kurze Strecken geeignet.
Antriebe und Leistung
Der Peaq basiert auf dem Elektro-Baukasten des VW-Konzerns und ist in drei Leistungsstufen erhältlich: Der Einstiegs-Hecktriebler leistet 204 PS, der Peaq 90 mit Heckantrieb 286 PS und die Topversion mit Allradantrieb 299 PS. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h liegt je nach Version zwischen 6,7 und 8,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit bei bis zu 180 km/h. Im kommenden Jahr soll eine sportlichere GT-Line folgen.
Akku und Laden
Die Akkus haben eine Kapazität von 63 oder 91 kWh. Am Schnelllader soll der Stromspeicher in weniger als 30 Minuten auf 80 Prozent geladen werden können.
Preis und Verfügbarkeit
Trotz seiner Größe startet der Peaq ab 49.900 Euro und ist damit deutlich günstiger als viele elektrische Konkurrenten in dieser Klasse. Skoda bietet den Peaq in zehn Außenfarben an, darunter die creme-goldene Sonderlackierung.



