Guns N’ Roses in Berlin: Axl Rose mit schwacher Stimme
Guns N’ Roses in Berlin: Axl Rose enttäuscht

Enttäuschung im Olympiastadion: Guns N’ Roses ohne Durchschlagskraft

Das lang erwartete Konzert von Guns N’ Roses im Berliner Olympiastadion am 23. Juni 2026 entpuppte sich als enttäuschende Vorstellung. Die Hard-Rocker, einst bekannt für ihre explosiven Auftritte, konnten die Magie vergangener Tage nicht wiederbeleben. Besonders Axl Roses Stimme ließ nach Ansicht von Kritikern stark nach – sie wirkte brüchig und kraftlos.

Axl Roses Stimmprobleme überschatten den Abend

Bereits zu Beginn des Konzerts zeigte sich, dass Roses stimmliche Leistung nicht mehr an die Glanzzeiten der Band anknüpfen konnte. Hohe Töne wurden vermieden oder scheiterten, was bei Klassikern wie „Welcome to the Jungle“ oder „Sweet Child o’ Mine“ besonders auffiel. Laut dem Redakteur Norman Börner, der das Konzert für die Deutsche Presse-Agentur begleitete, „wirkte Rose häufig außer Atem und kämpfte mit der Intonation“. Die Band um Gitarrist Slash spielte zwar technisch solide, doch das Gesamtbild blieb blass.

Setlist und Bühnenshow: Altbekanntes ohne Überraschungen

Die Setlist bestand größtenteils aus den üblichen Hits der Band – „November Rain“, „Paradise City“ und „Knockin’ on Heaven’s Door“. Neue Stücke oder selten gespielte Titel suchte das Publikum vergebens. Auch die Bühnenshow wirkte im Vergleich zu früheren Tourneen reduziert: Weniger Pyrotechnik, weniger Laufwege von Rose, der sich oft hinter dem Mikrofonständer verschanzte. „Es fehlte die Energie, die Guns N’ Roses einst auszeichnete“, so ein Konzertbesucher gegenüber der Berliner Zeitung.

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Fazit: Ein Schatten der Vergangenheit

Das Konzert in Berlin hinterließ bei vielen Fans gemischte Gefühle. Während einige die Nostalgie genossen, war die Enttäuschung über Roses stimmliche Schwäche unüberhörbar. Die Band mag zwar noch immer einen gewissen Kultstatus besitzen, doch die musikalische Umsetzung ließ zu wünschen übrig. Für eingefleischte Anhänger blieb immerhin die Gelegenheit, die Band noch einmal live zu sehen – jedoch ohne die einstige Sprengkraft.

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