Wenige Tage vor dem Königsklassen-Kracher: Doppelter Verletzungsschock für den Bayern-Gegner Paris Saint-Germain. Die Generalprobe bestanden – doch jetzt wächst die Sorge! PSG gewinnt in der Ligue 1 mit 3:0 beim SCO Angers und holt sich kurz vor dem großen Champions-League-Halbfinale gegen den FC Bayern das nötige Selbstvertrauen. Doch ausgerechnet vor dem Hinspiel wird der Sieg von zwei möglichen Verletzungen überschattet.
Hakimi muss zur Halbzeit raus
Im Fokus steht vor allem Achraf Hakimi. Der Rechtsverteidiger muss zur Halbzeit runter. Bereits in der ersten Hälfte sucht der Marokkaner mehrfach den Austausch mit dem medizinischen Personal der Pariser. Nach einem langen Sprint in der 35. Minute bleibt er sogar kurz in der Hocke, scheint Probleme zu haben. Trotzdem zieht er zunächst durch, spielt die ersten 45 Minuten zu Ende – dann ist Schluss. Für PSG ist das ein heikler Moment. Denn nur drei Tage später wartet das Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Bayern. Ob Hakimi rechtzeitig fit wird, ist aktuell völlig offen.
Enrique rotiert wie die Bayern
Dabei folgt PSG-Coach Luis Enrique eigentlich dem Bayern-Beispiel. Während die Münchner beim 4:3 in Mainz rotieren, schont auch der Spanier zahlreiche Stars. Gleich sieben Änderungen nimmt er im Vergleich zum 3:0 gegen Nantes vor, mehrere Leistungsträger sitzen zunächst nur auf der Bank. Auch ohne viele Topspieler kontrolliert PSG die Partie gegen Angers über weite Strecken. Die Pariser haben viel Ballbesitz, lassen defensiv kaum etwas zu, tun sich offensiv aber lange schwer. Erst nach der Pause fällt die Entscheidung: Fabián Ruiz trifft in der 50. Minute zum 1:0. In der Schlussphase wird es deutlich. Gonçalo Ramos erhöht in der 72. Minute und schnürt kurz vor Schluss mit seinem zweiten Treffer (90.+) den Doppelpack.
Auch Hernández angeschlagen
Und Hakimi ist nicht das einzige Sorgenkind. Auch Lucas Hernández fasst sich in der ersten Hälfte mehrfach an den Oberschenkel und wird zur Pause ausgewechselt. Hernández spielte von 2019 bis 2023 bei den Bayern. Der Pflichtsieg ist eingefahren – doch der Blick geht sofort Richtung München. Denn klar ist: Gegen den deutschen Rekordmeister braucht PSG seine besten Spieler.



