Hjulmand warnt: So nicht gegen Leipzig – CL-Traum in Gefahr
Hjulmand: So nicht gegen Leipzig – CL-Traum in Gefahr

Drei Spieltage vor dem Saisonende steht für Bayer Leverkusen fest: Die Werkself kann nicht mehr unter Rang 6 fallen und hat mindestens die Europa League sicher. Doch der Traum von der Champions League lebt – und ist nach dem 1:1 zwischen Stuttgart und Werder Bremen wieder greifbar.

Die Ausgangslage: Zwei Punkte Rückstand

Mit 55 Punkten liegt Leverkusen nur zwei Zähler hinter dem VfB Stuttgart (Platz 4) und der TSG Hoffenheim (Platz 5). Je nach Abschneiden des FC Bayern in der Champions League und des SC Freiburg in der Europa League könnte sogar der fünfte Tabellenplatz für die Königsklasse reichen. Der 32. Spieltag wird entscheidend: Am Samstag empfängt Hoffenheim um 15.30 Uhr Stuttgart, Leverkusen hat um 18.30 Uhr den Tabellendritten RB Leipzig (62 Punkte) zu Gast. Eine Woche später muss Bayer zum VfB, am letzten Spieltag kommt der HSV.

Andrich: „Wenn wir alle drei Spiele gewinnen, sind wir in der Champions League“

Kapitän Robert Andrich (31) zeigt sich kämpferisch: „Wenn wir alle drei Spiele gewinnen, sind wir in der Champions League.“ Doch die Leistung beim 2:1-Derbysieg in Köln gibt Anlass zur Sorge. Mit einem ähnlich schwachen Auftritt würde der Traum von der Champions League platzen. Trainer Kasper Hjulmand (54) warnt deshalb vor dem Euro-Endspurt: „Das reicht nicht, wir müssen unbedingt besser spielen, so geht’s nicht gegen Leipzig. Wenn wir das Spiel gegen Köln auswerten, dann sind wir sehr kritisch.“

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Die Statistik untermauert seine Worte: Köln hatte 13:5 Torchancen gegen Bayer. Nur dank der individuellen Klasse von Patrik Schick (30, zwei Tore) und Torwart Janis Blaswich (34, acht Paraden) gewann Leverkusen. Hjulmand muss sich jedoch auch selbst hinterfragen, warum sein Team erneut ohne die nötige Intensität spielte – ein wiederkehrendes Problem im Kalenderjahr 2026.

Rolfes: „Wir waren nicht anwesend, nicht frisch, haben träge gespielt“

Sport-Boss Simon Rolfes (44) kritisierte bei Sky: „Ich war überrascht, dass wir nicht richtig in die Gänge gekommen sind. Wir waren nicht anwesend, nicht frisch, haben träge gespielt.“ Sein Blick geht auf die direkten Duelle: „Leipzig und Stuttgart sind zwei Topmannschaften, da können wir beweisen, welche Qualitäten wir haben.“

Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Leverkusen die richtige Antwort findet. Gegen Leipzig ist eine deutliche Leistungssteigerung gefragt – sonst rückt die Champions League in weite Ferne.

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