Lewis Hamilton hat sich beim Sprint-Qualifying in Silverstone die Pole-Position gesichert. Der 41-jährige Brite verwies mit einer Zeit von 0,011 Sekunden Vorsprung den WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (Mercedes) auf Platz zwei. Max Verstappen (Red Bull) wurde Dritter, Charles Leclerc (Ferrari) Vierter.
Das Qualifying fand bei 41 Grad Asphalttemperatur und 25 Grad Lufttemperatur statt – deutlich kühler als zuletzt in Österreich. Nach nur einem Training, das ebenfalls Hamilton für sich entschieden hatte, ging es am Freitagnachmittag um die Startplätze für das Sprint-Rennen am Samstag (13 Uhr, live bei Sky und im BILD-Liveticker).
Hamilton begeistert: „Auto fühlte sich fantastisch an“
Im Interview direkt nach dem Qualifying strahlte Hamilton: „Das Auto fühlte sich fantastisch an. Die Jungs haben einen tollen Job gemacht. Ich bin sehr dankbar für die Pole-Position.“ Trotz eines kleinen Querstehers in der letzten Kurve behielt der Ferrari-Star die Nerven und sicherte sich den ersten Startplatz.
Ferrari präsentierte sich ähnlich stark wie beim ersten Hamilton-Sieg für die Scuderia in Barcelona vor zwei Wochen. In Q3 hatten alle zehn Piloten nur einen einzigen Versuch, was die Spannung zusätzlich erhöhte.
Mercedes-Dämpfer: Russell nur Fünfter
Für Mercedes gab es einen kleinen Dämpfer. George Russell hatte die letzte Chance, Hamilton noch von der Pole zu verdrängen, musste sich aber mit Rang fünf begnügen. Lando Norris (McLaren) wurde Sechster, Oscar Piastri (McLaren) Siebter und Isack Hadjar (Red Bull) Achter.
Die weiteren Positionen: Liam Lawson (Racing Bulls) Neunter, Arvid Lindblad (Racing Bulls) Zehnter, Pierre Gasly (Alpine) Elfter, Gabriel Bortoleto (Audi) Zwölfter, Nico Hülkenberg (Audi) 13., Franco Colapinto (Alpine) 14., Carlos Sainz (Williams) 15., Alexander Albon (Williams) 16., Oliver Bearman (Haas) 17., Esteban Ocon (Haas) 18., Sergio Perez (Cadillac) 19., Valtteri Bottas (Cadillac) 20., Fernando Alonso (Aston Martin) 21. und Lance Stroll (Aston Martin) 22.
Hülkenberg nur auf Platz 13 – Audi weiter punktlos
Aus deutscher Sicht macht das Ergebnis wenig Hoffnung auf die ersten Audi-Punkte von Nico Hülkenberg. Der 38-Jährige wartet weiterhin auf seine ersten Zähler für den Hersteller aus Ingolstadt. Von Startplatz 13 wird das Sprint-Rennen zur schwierigen Aufgabe, da nur die besten acht Fahrer Punkte erhalten.
Aston Martin bleibt Schlusslicht
Am Ende des Feldes zeigt sich das gewohnte Bild: Aston Martin bleibt das Schlusslicht der Formel 1. Beide Fahrer waren rund eine Sekunde langsamer als die Cadillacs – ein peinlicher Auftritt für das britische Werksteam ausgerechnet beim Heimspiel. Besonders bitter: Das hochmoderne Team-Hauptquartier liegt nur rund zwei Kilometer von der Rennstrecke entfernt.
Das Sprint-Rennen findet am Samstag um 13 Uhr statt (live bei Sky und im BILD-Liveticker).



