Borussia Dortmund hat das Ticket für die Champions League endgültig gelöst. Nach zuletzt zwei Pleiten in Folge meldete sich die Mannschaft von Trainer Niko Kovac mit einem ungefährdeten 4:0 (3:0)-Erfolg gegen den SC Freiburg eindrucksvoll zurück. Damit ist der BVB an den noch ausstehenden drei Spieltagen nicht mehr von den Champions-League-Rängen zu verdrängen.
Überzeugende erste Hälfte
Die Gastgeber überzeugten vor allem in der ersten Hälfte: Maximilian Beier (8.), Serhou Guirassy (14.) und Ramy Bensebaini (32.) sorgten schon im ersten Durchgang für klare Verhältnisse. In der Schlussphase traf der eingewechselte Fabio Silva (87.) zum Endstand. Dortmunds Co-Trainer Robert Kovac lobte bei DAZN: „Wir haben von der ersten Minute an Druck gemacht, Torchancen kreiert und dann natürlich auch die Tore erzielt.“
VAR entscheidet gegen Freiburg
Kurz nach dem Seitenwechsel lag plötzlich der Ball im Tor der Schwarz-Gelben. Doch Lukas Kübler (55.) stand vor seinem Kopfball nach einer Freistoßflanke knapp im Abseits, der Treffer wurde nach VAR-Check zurückgenommen. So blieb es beim klaren Vorsprung für den BVB.
Premiere beim BVB
Beim BVB feierte der 18-jährige Samuele Inácio nach zuvor drei Jokereinsätzen in der Bundesliga sein Startelfdebüt bei den Profis. Bei seiner Auswechslung in der 74. Minute holte sich der italienische Juniorennationalspieler nach einer guten Vorstellung den verdienten Applaus vom Dortmunder Publikum ab.
Freiburg mit Rückschlag
Die Freiburger erlitten im Kampf ums internationale Geschäft einen Rückschlag und bleiben Achter. Zudem war den Breisgauern das kraftraubende Halbfinal-Aus im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart (1:2 n.V.) anzumerken. Leistungsträger wie Johan Manzambi, Matthias Ginter und Yuito Suzuki fehlten sogar im Kader. Am Donnerstag steht mit dem Halbfinal-Hinspiel in der Europa League bei Sporting Braga (21.00 Uhr) noch ein Highlight für die Freiburger auf dem Programm.



