Erneuter Fauxpas: Bayern-Scout verrät Transferziel im WhatsApp-Status
Bayern-Scout verrät Transferziel im WhatsApp-Status

Am Campus des FC Bayern ist offenbar erneut ein kurioser Fauxpas passiert. Wie die „tz“ berichtet, soll ein Scout der Nachwuchsabteilung des deutschen Rekordmeisters ein potenzielles Transferziel in seinem WhatsApp-Status geteilt haben. Konkret soll es sich um einen möglichen Nachwuchsspieler namens Amara Sangare handeln, an dem die Münchner offenbar interessiert sind.

Die versehentliche Statusnachricht

Die Nachricht des Mitarbeiters soll dem Bericht zufolge gelautet haben: „Amara SANGARE. His club is Rouen Sapins FC. You can find him on Eyeball.“ Auf Deutsch übersetzt: „Amara Sangare. Sein Verein ist Rouen Sapins FC. Du kannst ihn auf Eyeball (Scoutingplattform, Anm.) finden.“ Garniert war die Nachricht, die wohl für einen anderen Kollegen bestimmt war, noch mit einer freundlichen Bitte: „Kannst du den bitte mal prüfen? Danke dir und VG.“ Wenig später soll die Statusnachricht den Berichten zufolge wieder gelöscht worden sein. In der Hektik des Berufsalltags ist die Nachricht wohl versehentlich im Status des Absenders gelandet – und so konnten viele Menschen vom potenziellen Transferziel des Rekordmeisters erfahren. Denn durch das Teilen einer Information im WhatsApp-Status wird diese in der Regel für alle Kontakte des Absenders bis zu 24 Stunden sichtbar.

Der kuriose Vorfall im Jahr 2025

Es ist nicht das erste Mal, dass einem Bayern-Scout ein derartiger Fauxpas unterläuft. Im vergangenen Jahr hatte ein Mitarbeiter ebenfalls eine Liste mit insgesamt 15 Jugendspielern anderer Vereine, an denen die Münchner offenbar interessiert sind, in seinem WhatsApp-Status geteilt. Dazu folgte eine Anweisung des Absenders: „Bitte diese 2011er in eurer Sichtung entsprechend eurer Region für die kommende Saison priorisieren. Bis 15.09. brauchen wir erste Eindrücke. Danke euch.“ Wie BILD damals erfuhr, sollten diese Informationen eigentlich in einer vereinsinternen WhatsApp-Gruppe geteilt werden, in der sich weitere Mitarbeiter befinden, die die aufgezählten Spieler besonders genau unter die Lupe nehmen sollen.

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Reaktionen und Konsequenzen

In der Fußball-Branche soll die öffentlich einsehbare Scouting-Liste der Bayern deshalb für einige Lacher gesorgt haben. Nach BILD-Informationen wurde der erste Vorfall am Campus zwar intern kritisch besprochen. Schlimmere Konsequenzen musste der auf Honorarbasis angestellte Mitarbeiter allerdings nicht fürchten. Auch bei den Bayern soll der Vorfall nach der Aufarbeitung für das ein oder andere Schmunzeln gesorgt haben. Wie mit dem aktuellen Fauxpas intern umgegangen wird, ist bislang unbekannt.

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