Bayer Leverkusen investiert knapp zwei Millionen Euro in die Modernisierung der BayArena. Rund 25.000 Sitzschalen werden in der Sommerpause ausgetauscht, wie der Verein am Montag mitteilte. Die alten Sitze aus dem Jahr 2008 sind mittlerweile verschlissen und werden durch neue Klappsitze mit ergonomischen Rückenlehnen ersetzt. Sport-Boss Simon Rolfes zeigte sich begeistert: „Als alle Sitze entfernt waren, hatten wir ein Stadion mit wahrscheinlich 60.000 Stehplätzen. Das war ein ungewöhnlicher Anblick. Die neue Ostseite sieht schon super aus und macht Vorfreude auf die neue Saison.“
Mehr Komfort und Bewegungsfreiheit
Die neuen Sitze bieten nicht nur eine verbesserte Ergonomie, sondern auch 80 Zentimeter mehr Bewegungsfreiheit. Besonders edel fallen die schwarzen Sitze auf den VIP-Plätzen aus: Sie sind mit einer verbesserten Polsterung und doppelten Armlehnen ausgestattet, was an Kinositze erinnert. Der Schriftzug „Bayer 04“ in den B-Blöcken der Osttribüne ist bereits fertiggestellt und leuchtet in den Vereinsfarben Rot und Schwarz deutlich kräftiger als zuvor.
Test beim Saisoneröffnungsspiel
Erstmals sollen die Fans die neuen Sitze beim Saisoneröffnungsspiel gegen den FC Sevilla am 8. August testen können. Die Kosten für den Umbau liegen laut Vereinsangaben knapp unter zwei Millionen Euro. Bayer 04 hatte die BayArena vor 17 Jahren neu eingeweiht, seitdem wurden keine größeren Sitzplatzmodernisierungen vorgenommen.
Verbleib der alten Sitzschalen
Was passiert mit den alten Sitzschalen? Ein Drittel wird an Dauerkarteninhaber verkauft – zum Preis von 51 Euro pro Stück. Diese sollen als Erinnerung an die legendäre Double-Saison 2023/24 dienen, in der Leverkusen in 51 Pflichtspielen in Folge unbesiegt blieb. Zwei Drittel der alten Sitze spendet der Verein. Empfänger sind Sportvereine aus der Umgebung wie der SV Bergfried Leverkusen, SV Wachtberg oder die Footballer der Langenfeld Longhorns, die damit ihre Anlagen verschönern können. Auch soziale Einrichtungen in Leverkusen erhalten Sitze. Der Rest wird recycelt.
Simon Rolfes verfolgt die Arbeiten täglich von seinem Büro im Süden der Arena aus. Er betonte: „Die neue Ostseite sieht schon super aus und macht Vorfreude auf die neue Saison.“ Die Umbaumaßnahmen sollen pünktlich zum ersten Heimspiel der Saison abgeschlossen sein.



