Panne bei 250-Jahr-Feier der USA: Bühnenstücke fallen während Probe herab
Bühnenstücke fallen bei USA-Jubiläumsprobe herab

Die bereits von zahlreichen Pannen geplagte Feier zum 250. Geburtstag der USA erlebte eine weitere Panne: Während einer Probe zur „Freedom 250“-Show von Präsident Donald Trump am 4. Juli löste sich ein Deckenteil der Hauptbühne in Washington D.C. und stürzte auf den Bühnenboden. Das berichten US-Medien übereinstimmend. Auf der Bühne befanden sich zu diesem Zeitpunkt mehr als ein Dutzend Tänzer und Crew-Mitglieder. Verletzt wurde nach Angaben der Organisatoren niemand, jedoch verfehlte das herabfallende Teil eine Gruppe Tänzerinnen nur knapp. Videos des Vorfalls kursieren in sozialen Medien und zeigen die gefährliche Situation.

Weitere Pannen überschatten die Jubiläumsfeier

Die Bühnenpanne ist nur die jüngste in einer Serie von Missgeschicken, die die von der Trump-Regierung geplante Feier zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA heimsuchen. Bereits zuvor hatten zahlreiche prominente Musiker ihre Teilnahme an den geplanten Gratiskonzerten abgesagt. Zudem ist der kürzlich renovierte „Reflecting Pool“ am Lincoln Memorial erneut von Algen befallen. Auch die Besucherzahlen auf dem begleitenden Straßenfest bleiben laut US-Medien hinter den Erwartungen zurück – zeitweise herrscht gähnende Leere.

Taylor Swift-Hochzeit als zusätzliche Konkurrenz

Ein weiterer Wermutstropfen für die Organisatoren: Am selben Tag wie die große Feier, am Freitag, den 3. Juli, heiratet Popstar Taylor Swift in New York. Dies dürfte dem Spektakel in Washington zusätzliche Konkurrenz machen und möglicherweise weitere Besucher abziehen. Die „Freedom 250“-Organisation erklärte, man konzentriere sich darauf, „dem amerikanischen Volk eine unvergessliche Feier zu liefern“. Man habe zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

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Sorgen um Besucherzahlen im Weißen Haus

Im Weißen Haus ist man laut Medienberichten besorgt, dass die starke Hitze, verschärfte Sicherheitskontrollen und ein unklarer Ablaufplan dazu führen könnten, dass zu wenige Besucher kommen, um die Show und Trumps Rede zum Unabhängigkeitstag zu verfolgen. Man wolle unbedingt eine Wiederholung des Debakels von Trumps Eröffnungsrede zur „State Fair“ vermeiden, die damals so spärlich besucht war, dass Trump Mitarbeiter angewiesen haben soll, Luftaufnahmen des leeren Geländes löschen zu lassen.

Die Organisation „Freedom 250“ ließ mitteilen: „Wir sind dankbar, berichten zu können, dass es allen gut geht.“ Im hinteren Teil der Bühne hätten Arbeiten stattgefunden. Mittlerweile habe man die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Ob die Feier wie geplant stattfinden kann, bleibt abzuwarten.

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