Eisenhüttenstadt - Die Arbeitsschutzaufsicht des Landes Brandenburg hat ihre Kontrolltätigkeit im vergangenen Jahr deutlich intensiviert. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurden knapp 2.000 Unternehmen überprüft. Im Jahr 2024 waren es rund 100 Kontrollen weniger gewesen.
Anstieg der Beanstandungen
Die Zahl der festgestellten Mängel stieg von etwa 6.350 Fällen im Jahr 2024 auf rund 7.390 im vergangenen Jahr. Dies entspricht einem Anstieg von über 16 Prozent. Allerdings sank die Anzahl schwerwiegender Verstöße, die ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach sich zogen. Insgesamt leitete die Kontrollbehörde 368 solcher Verfahren ein, während es 2024 noch 444 waren – ein Rückgang um rund 17 Prozent.
Hintergrund des Arbeitsschutzberichts
Der jährliche Arbeitsschutzbericht bilanziert die Tätigkeiten der Aufsichtsbeamten des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit. Er enthält unter anderem Zahlen zu den durchgeführten Betriebskontrollen, zu festgestellten Verstößen und zum Verwaltungshandeln der Behörde. Auch in vermeintlich ungefährlichen Berufsfeldern gelten Arbeitsschutzregeln, die regelmäßig überprüft werden müssen.
Die gestiegene Anzahl der Kontrollen zeigt nach Angaben des Ministeriums, dass das Land seiner Aufsichtspflicht verstärkt nachkommt. Gleichzeitig deute der Rückgang schwerer Verstöße auf eine positive Entwicklung hin, auch wenn die Gesamtzahl der Beanstandungen zugenommen habe. Die Behörde kündigte an, ihre Kontrolltätigkeit weiter zu intensivieren, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu erhöhen.



