Russland hat in der Nacht zu Donnerstag massive Luftangriffe gegen ukrainische Städte durchgeführt. Wie das Medium „Kyiv Independent“ berichtet, handele es sich um eine der größten Bombardierungen seit Kriegsbeginn. Dabei kamen auch Bomber zum Einsatz. Betroffen waren unter anderem die Hauptstadt Kiew sowie mehrere andere Städte.
Details der Angriffe
Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurden zahlreiche Raketen und Drohnen abgefeuert. Die Luftabwehr konnte einen Teil der Geschosse abfangen, doch es gab auch Einschläge. Berichte über Opfer und Schäden liegen derzeit noch nicht vollständig vor.
Erfolge der ukrainischen Verteidiger
Neue Zahlen des US-Thinktanks „Center for Strategic and International Studies“ (CSIS) zeigen bemerkenswerte Erfolge der ukrainischen Verteidiger. Demnach konnten die ukrainischen Streitkräfte in den letzten Wochen mehrere russische Vorstöße abwehren. Gleichzeitig seien die Verluste auf russischer Seite hoch. Laut CSIS haben die russischen Truppen in den letzten Monaten mehr als 10.000 Soldaten verloren.
Mutmaßlicher Drohnenangriff auf russische Raffinerie
In der russischen Region Krasnodar hat ein mutmaßlicher Drohnenangriff ein Feuer in einer Raffinerie ausgelöst. Die örtlichen Behörden bestätigten den Vorfall, machten aber keine Angaben zu den Urhebern. Die Ukraine hat in der Vergangenheit mehrfach Drohnenangriffe auf russische Energieinfrastruktur durchgeführt.
Internationale Reaktionen
Die internationalen Reaktionen auf die Luftangriffe sind scharf. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte erneut mehr Luftabwehrsysteme von den westlichen Partnern. „Jede Rakete, die nicht abgefangen wird, kostet Menschenleben“, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Die EU und die USA verurteilten die Angriffe und sicherten der Ukraine weitere Unterstützung zu.
Podcast-Folge: Posad-Pokrowsk im Visier russischer Drohnen
In der aktuellen Podcast-Folge „Im Krisenmodus“ geht es um die Lage in Posad-Pokrowsk. Die Stadt steht seit Wochen unter Beschuss russischer Drohnen. Anwohner berichten von ständigen Angriffen und Zerstörungen. Die Folge ist 24 Minuten lang und beleuchtet die humanitäre Lage vor Ort.



