US-Helikopter notlandet im Arabischen Meer – ein Crewmitglied vermisst
US-Helikopter notlandet im Arabischen Meer – Crewmitglied vermisst

Ein Helikopter der U.S. Navy vom Typ MH-60S Sea Hawk musste am 1. Juli 2026 im Arabischen Meer eine Notwasserung durchführen. Von den vier Besatzungsmitgliedern konnten drei gerettet werden, ein weiteres Crewmitglied wird vermisst. Das US-Militär hat eine Suchaktion eingeleitet.

Notwasserung ohne Feindeinwirkung

Das Kommando der US-Seestreitkräfte teilte mit, dass die Besatzung des Helikopters bereits in den frühen Morgenstunden des Mittwochs eine Landung auf dem Wasser durchführen musste. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Notlage durch feindliche Einwirkungen herbeigeführt worden sei. Die Ursache des Vorfalls werde untersucht.

Der Helikopter war dem Flugzeugträger USS „George H. W. Bush“ (CVN 77) zugeordnet. Drei der vier Besatzungsmitglieder wurden von dem Träger geborgen. Die Suche nach dem vermissten Crewmitglied läuft.

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Hintergrund: Risiko von Notwasserungen

Laut der Nachrichtenagentur Reuters sind Notwasserungen von Helikoptern selbst für erfahrene Piloten riskant. Die US-Streitkräfte in der Region befinden sich zudem in höchster Alarmbereitschaft angesichts der wiederkehrenden Kampfhandlungen zwischen den USA und Iran. Die USS „George H. W. Bush“ und mit ihr offenbar auch der betroffene Helikopter waren im Zuge des US-Krieges gegen Iran in die Region verlegt worden.

Keine Angaben zum Verbleib des Helikopters

Über den Verbleib des Helikopters machte die US-Armee zunächst keine Angaben. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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