Die US-Bundespolizei FBI hat eine Sicherheitsdrohung im Zusammenhang mit dem WM-Sechzehntelfinale zwischen Brasilien und Japan in Houston öffentlich gemacht. Nach eigenen Angaben prüft die Behörde eine „im Internet kursierende Drohung“ gegen die Arena, in der die Partie stattfindet. Es handelt sich um das erste K.-o.-Runden-Spiel beider Mannschaften bei diesem Turnier.
Keine Hinweise auf Glaubwürdigkeit
In einer Mitteilung des FBI, aus der mehrere US-Medien zitieren, heißt es: „Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Anhaltspunkte für die Glaubwürdigkeit der Drohung.“ Die Polizei betonte, dass man gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden auf lokaler, bundesstaatlicher und nationaler Ebene zusammenarbeite, um den Urheber der Drohung zu identifizieren. „Wir analysieren und bewerten die Situation weiterhin“, erklärte das FBI.
Aufruf zur Wachsamkeit
Die Öffentlichkeit wurde aufgefordert, „wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten oder Personen unverzüglich den Strafverfolgungsbehörden zu melden.“ Die Partie zwischen Brasilien und Japan findet im NRG Stadium in Houston statt, das rund 72.000 Zuschauer fasst. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verstärkt, und die Fans werden gebeten, frühzeitig anzureisen und Gepäckkontrollen einzuplanen.
Reaktionen der Teams
Weder der brasilianische noch der japanische Fußballverband haben sich bislang offiziell zu der Drohung geäußert. Die Spieler beider Teams konzentrieren sich nach Angaben von Teammitgliedern auf das sportliche Duell. „Wir vertrauen auf die Sicherheitsbehörden und lassen uns nicht verunsichern“, sagte ein nicht namentlich genannter Funktionär aus dem Umfeld der brasilianischen Mannschaft.



