Rapper Jan Delay (bürgerlich Jan Philipp Eißfeldt, 49) hat sich nach der Absage seines für Freitag geplanten Konzerts in Haltern am See wütend zu Wort gemeldet. Auf Instagram schrieb er: „Wir sind traurig und sauer. Aber wir müssen das wohl oder übel hinnehmen.“ Mit einem sarkastischen Nachsatz „PS: Klimawandel gibt‘s ja gar nicht“ kritisierte er die Entscheidung der Veranstalter.
Sunset Beach Festival komplett abgesagt
Das „Sunset Beach Festival“ in Haltern am See (NRW) wurde aufgrund der extremen Hitze komplett abgesagt. Die Veranstalter begründeten dies mit Sicherheitsbedenken: „Die kurzfristig möglichen Maßnahmen reichen nicht aus, um die Sicherheit aller Gäste, Künstler, Mitarbeitenden und weiteren Beteiligten zu gewährleisten.“
Kritik an Jan Delays Statement
Delays Wut-Statement stieß nicht nur auf Zustimmung. Raphael Brinkert (48), ehemaliger Wahlkampf-Manager von Ex-Kanzler Olaf Scholz (68, SPD), antwortete dem Sänger: „Lieber Jan, ehrlich gesagt hätte ich mir gerade von einer so respektierten Person wie dir etwas Verständnis und weniger Populismus gewünscht.“ Dennoch gab es auch viele zustimmende Kommentare von Fans.
Rapper legt nach: „Fans verantwortungsvoll genug“
Jan Delay reagierte auf die Kritik und erklärte: „Also: Wir sind immer sauer, wenn wir nicht spielen dürfen. Einfach auf die Tatsache. Nicht auf irgendwen. Wir lieben halt, was wir machen. Einfach nur traurig zu schreiben, fände ich zu unecht und kontrolliert. Ich finde, so was darf man auch mal sagen. Wir haben schon oft bei solchen Temperaturen gespielt, da wir von Berufs wegen sogar solche Temperaturen verursachen.“ Weiterhin betonte er: „Bis auf die paar Rabe-Socke-Hooligans, die mit ihren Eltern kommen, halte ich unsere Fans für verantwortungsvoll genug, selber zu entscheiden, was man sich zumutet …“



