Albanien: Proteste gegen Luxusresorts halten an – Baustelle zerstört
Albanien: Proteste gegen Luxusresorts halten an

Baustelle eines Luxusresorts im Süden Albaniens zerstört

Am Sonntag haben Demonstranten im Süden Albaniens die Baustelle eines Luxusresorts verwüstet. Die Aktion ist Teil anhaltender Proteste gegen umstrittene Bauprojekte in dem Balkanland. Die Demonstranten kritisierten insbesondere die mangelnde Transparenz und die vermeintliche Bevorzugung ausländischer Investoren.

Hintergrund: Proteste gegen Trump-Schwiegersohn-Projekt

Die landesweiten Demonstrationen richten sich hauptsächlich gegen ein weiteres Luxusresort, an dem Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, beteiligt ist. Kritiker werfen der Regierung vor, für das Projekt Umweltauflagen zu umgehen und öffentliches Land zu verschleudern. Die Proteste haben in den letzten Wochen an Intensität zugenommen.

Zerstörung und Festnahmen

Bei der Aktion am Sonntag drangen die Demonstranten auf das Baugelände ein und beschädigten Maschinen und Materialien. Die Polizei griff ein und nahm mehrere Personen fest. Die genaue Zahl der Festnahmen ist noch unklar. Die Behörden verurteilten die Zerstörung als rechtswidrig und kündigten eine konsequente Strafverfolgung an.

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Reaktionen aus Politik und Wirtschaft

Oppositionspolitiker unterstützen die Proteste und fordern eine Überprüfung der Genehmigungsverfahren. Wirtschaftsverbände warnen hingegen vor einem Imageschaden für Albanien als Investitionsstandort. Die Regierung betont, dass die Projekte Arbeitsplätze schaffen und den Tourismus fördern würden.

Die Proteste dauern an, weitere Aktionen sind angekündigt. Die Lage bleibt angespannt.

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