Renten-Reform: Jan Schäfer lobt historischen Tag für Deutschland
Renten-Reform: Jan Schäfer lobt historischen Tag

BILD-Politikchef Jan Schäfer hat die Übergabe des Berichts der Rentenkommission an Bundeskanzler Friedrich Merz und Sozialministerin Bärbel Bas als „einen guten Tag für Deutschland“ bezeichnet. Die Kommission übergab ihr Papier am 23. Juni 2026, was Schäfer als historischen Schritt für die Zukunft der Altersvorsorge wertet.

Einigung nach langem Ringen

Die Rentenkommission, die seit Monaten über eine nachhaltige Reform der gesetzlichen Rentenversicherung beraten hatte, legte ihren Abschlussbericht vor. Schäfer betonte, dass die Vorschläge der Kommission einen Kompromiss zwischen Generationengerechtigkeit und Leistungsfähigkeit darstellten. „Es ist ein guter Tag für Deutschland, weil wir endlich eine Perspektive für die Rente haben, die nicht nur die heutigen Rentner, sondern auch die Jüngeren schützt“, so Schäfer.

Kernpunkte der Reform

Zu den zentralen Elementen der Reform gehören laut Bericht eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters, eine stärkere Förderung der privaten Vorsorge sowie eine Stabilisierung des Beitragssatzes. Schäfer lobte insbesondere, dass die Reform „mutig“ sei und „keine Tabus“ scheue. Allerdings warnte er auch vor Widerständen: „Die Umsetzung wird nicht einfach, aber notwendig.“

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Reaktionen aus der Politik

Bundeskanzler Merz zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis und kündigte an, die Vorschläge schnell ins Gesetzgebungsverfahren einzubringen. Sozialministerin Bas betonte die soziale Ausgewogenheit der Reform. Die Opposition kritisierte dagegen die geplanten Einschnitte. Die AfD sprach von einer „Rentenlüge“, während die Linke eine stärkere Belastung der Besserverdienenden forderte.

Ausblick

Schäfer zeigte sich zuversichtlich, dass die Reform noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden könne. „Das ist ein Signal der Handlungsfähigkeit der Regierung“, sagte er. Die genauen gesetzlichen Änderungen sollen bis zum Herbst 2026 ausgearbeitet werden.

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