Netflix überarbeitet sein Portfolio kontinuierlich, und auch im Juli 2026 müssen Abonnenten auf zahlreiche Inhalte verzichten. Insgesamt werden über 80 Filme und Serien aus dem Programm genommen. Die Streichungen erfolgen aus verschiedenen Gründen, darunter auslaufende Lizenzverträge und strategische Neuausrichtungen. Besonders schmerzhaft ist der Verlust von beliebten Titeln wie „Gilmore Girls“, „Bohemian Rhapsody“ und der gesamten „Saw“-Reihe.
Serien: Abschied von „Gilmore Girls“ und „Sneaky Pete“
Am 1. Juli 2026 verschwinden gleich mehrere Serien: „Between“, „Gilmore Girls“, „Quarantine Tales“, „The Bernie Mac Show“, „The Garfield Show“, „Degrassi: Next Class“ und „Hello, My Twenties!“. Die Dramedy „Gilmore Girls“ war über Jahre ein fester Bestandteil des Netflix-Katalogs und erfreute sich großer Beliebtheit. Am 3. Juli folgt die Dokumentation „Attack on Pearl Harbor: Minute by Minute“. Am 6. Juli wird „Good Cop/Bad Cop“ gestrichen, am 8. Juli die Anime-Serie „Zom 100: Bucket List of the Dead“. Am 10. Juli endet die Verfügbarkeit der Serie „Sneaky Pete“, die als Netflix-Serientipp galt. Die Serie handelt von Trickbetrüger Marius, der nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis die Identität seines Ex-Häftlingskumpels Pete annimmt und sich bei dessen Familie einnistet. Weitere Serienstreichungen im Juli umfassen „The Beauty Queen of Jerusalem“ (14. Juli), „Yizo Yizo“ (14. Juli), „Entitled“ (15. Juli), „Pinky Malinky“ (17. Juli), „Okupas“ (21. Juli), „Pororo & Fairy Tales“ (21. Juli), „Yahoo+“ (21. Juli), „Polly Pocket“ (22. Juli) und „Welcome to the Family“ (27. Juli).
Filme: Zahlreiche Blockbuster betroffen
Besonders umfangreich ist die Liste der Filme, die Netflix im Juli verlassen. Allein am 1. Juli 2026 werden 37 Filme entfernt, darunter „American Hustle“, „Bohemian Rhapsody“, „Deepwater Horizon“, „Field of Dreams“, „Jumanji: Welcome to the Jungle“, die „Madagascar“-Reihe, „My Best Friend’s Wedding“, „My Girl“, „Paw Patrol: The Movie“ und „Tower Heist“. Auch „30 Minutes or Less“, „All About the Benjamins“, „Along Came Polly“, „Amazing Antoine“, „Backstabbing for Beginners“, „Born a Champion“, „Colombiana“, „Going in Style“, „Hellboy“, „Hostel: Part III“, „Johnny Mnemonic“, „Just Go With It“, „Money Talks“, „Never Back Down 2: The Beatdown“, „Penguins of Madagascar: The Movie“, „Sabotage“, „Slap Shot“, „Steel Magnolias“, „Thank You for Your Service“, „The Best of Enemies“, „The Great Waldo Pepper“, „The Rover“, „The Vanishing of Sidney Hall“, „The Wiz“ und „Wild Things“ sind ab dem 1. Juli nicht mehr verfügbar.
Weitere Filmstreichungen im Juli
Am 3. Juli wird der Horrorfilm „Night of the Living Dead“ gestrichen, am 4. Juli folgen „Home Wrecker“ und „Rebellion“. Am 5. Juli endet die Verfügbarkeit von „Under the Silver Lake“. Am 7. Juli verschwinden „Major Grom: Plague Doctor“ und „The Roommate“. Am 8. Juli ist „Silent House“ nicht mehr abrufbar. Am 9. Juli werden mehrere Filme entfernt, darunter „Hannah Berner: We Ride at Dawn“ und die „High & Low“-Reihe. Am 10. Juli folgt „The Crime“. Am 12. Juli endet die Verfügbarkeit von „Bob Marley: One Love“. Am 13. Juli werden „Gridlocked“, „Si saben como me pongo 2“ und „The Tusk“ gestrichen. Am 15. Juli ist „Side Effects“ nicht mehr verfügbar. Am 16. Juli folgt „Chad Daniels: Empty Nester“. Am 17. Juli werden „Darktide“ und „The Requin“ entfernt. Am 18. Juli endet die Verfügbarkeit von „Land of Bad“. Besonders umfangreich ist der 19. Juli: Dann werden die gesamte „Saw“-Reihe („Saw“ bis „Saw: The Final Chapter“), „Spiral: From the Book of Saw“, „Jigsaw“, „Raven Song“ und „The Cursed“ gestrichen. Am 21. Juli folgen „Brighton Rock“, „Cut Throat City“, „Raven Song“ und „The Storied Life of A.J. Fikry“. Am 24. Juli ist „Tammy’s Always Dying“ nicht mehr abrufbar, am 25. Juli „Saturday Night“. Am 28. Juli werden „Sliding Doors“ und „Smoking“ entfernt, am 29. Juli „Tallulah“. Am 30. Juli endet die Verfügbarkeit von „Dog Man“ und „Here“. Den Abschluss bildet am 31. Juli der Film „Obvious Child“.
Hintergrund der Programmänderungen
Netflix aktualisiert sein Angebot regelmäßig, um Platz für neue Inhalte zu schaffen und Lizenzkosten zu optimieren. Die Streichungen betreffen sowohl Eigenproduktionen als auch lizenzierte Inhalte. Abonnenten sollten sich beeilen, falls sie bestimmte Titel noch sehen möchten. Einige der gestrichenen Filme und Serien könnten zu einem späteren Zeitpunkt zurückkehren, andere sind möglicherweise dauerhaft verschwunden.



