Michael Jackson Biopic überholt „Oppenheimer“ an Kinokassen
„Michael“ überholt „Oppenheimer“ an Kinokassen

Das Biopic „Michael“ über den „King of Pop“ Michael Jackson (1958-2009) schreibt an den Kinokassen Geschichte. Der im April gestartete Film von US-Regisseur Antoine Fuqua ist nun das weltweit erfolgreichste Biopic. Mit einem Einspiel von rund 977 Millionen US-Dollar überholte der Film nach Angaben des Branchenportals „Boxoffice Mojo“ den bisherigen Rekordhalter „Oppenheimer“.

„Oppenheimer“ auf Platz zwei

Christopher Nolans Biopic über den Physiker J. Robert Oppenheimer, der an der Atombombe forschte, hatte weltweit gut 975 Millionen US-Dollar eingespielt. Im März 2024 holte das Historiendrama sieben Oscar-Trophäen, darunter als bester Film, für Regie, Hauptdarsteller (Cillian Murphy) und Robert Downey Jr. als bester Nebendarsteller.

Erfolgreicher Start und Überholen von „Bohemian Rhapsody“

„Michael“ hatte schon bei seinem Start im April die Branchenerwartungen weit übertroffen. Vor einigen Wochen holte der Film dann das bis dahin erfolgreichste Musik-Biopic „Bohemian Rhapsody“ ein. Der Film über Queen-Sänger Freddie Mercury brachte es 2018 weltweit auf 911 Millionen Dollar.

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Handlung und Kritik

„Michael“ erzählt von der Kindheit Jacksons bis zur „Bad“-Tour in den 1980er Jahren. Der Neffe des Sängers, Jaafar Jackson (29), spielt die Hauptrolle. Der Film spart aber zentrale Episoden aus dem Leben des Popstars aus, darunter die Missbrauchsvorwürfe gegen den Sänger, die später an seinem Image kratzten, und die erst Jahre nach „Bad“ öffentlich erhoben wurden. Beschuldigungen eines Teenagers wegen sexueller Übergriffe führten 2005 zu einem „Jahrhundertprozess“, der mit einem für Jackson triumphalen Freispruch in allen Anklagepunkten endete. Viele Filmkritiker monieren an „Michael“, dass der Film ein zu glattes und unkritisches Bild des Sängers liefere.

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