Cara Delevingne spricht offen über Drogensucht und Überdosis
Cara Delevingne: Drogen waren meine besten Freunde

Model spricht erstmals über lebensbedrohliche Überdosis

Das britische Supermodel Cara Delevingne (33) hat im „The Louis Theroux Podcast“ schonungslos über ihre jahrelange Drogensucht gesprochen. Die 33-Jährige schilderte, wie sie nach einem Tiefpunkt eine Überdosis nahm und nur knapp überlebte. „Drogen waren meine besten Freunde“, sagte Delevingne. „Mit ihnen konnte ich meine Emotionen kontrollieren. Sie trösteten mich, wenn ich alleine war.“

Jahrelanger Drogenkonsum und Tiefpunkt am Flughafen

Delevingne gab zu, in ihren Zwanzigern ständig high gewesen zu sein und eine erschreckend hohe Menge an Drogen konsumiert zu haben. Der Tiefpunkt sei erreicht gewesen, als sie im Jahr 2022 verwirrt und zerzaust, mit Zigarette und in dreckigen Strümpfen am Flughafen Van Nuys in Los Angeles fotografiert wurde. Sie kam gerade vom „Burning Man“-Festival in Nevada und war „sicher nicht nüchtern“. „Ich hatte viele Drogen genommen“, erinnerte sie sich.

Überdosis nach Schockfotos

Als sie die Paparazzi-Fotos selbst sah, wusste sie laut eigener Aussage: „Ich wusste, dass ich nüchtern werden musste. Aber ich konnte nicht damit umgehen. Ich konnte es nicht – und dann habe ich eine Überdosis genommen.“ Vermutlich war das Kokain, das sie damals kaufte und nahm, mit Opiaten versetzt gewesen. Das wurde lebensgefährlich. Ihre damalige Freundin rief den Rettungsdienst. Dank des Notfallmedikaments Naloxon, das die Wirkung von Opioiden aufhebt, überlebte Delevingne.

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Entzug und neues Leben seit 2022

Nach der Überdosis ging Delevingne in den Entzug. „Es war schrecklich“, erinnert sie sich. „Ich wollte wirklich sofort sterben. Aber ich sagte mir, das kann ich nicht. Du hast Menschen, die du liebst, und du siehst den Schmerz in ihrem Gesicht und die Scham. Das bringt einen zum Weinen. Es ist schwer, sich selbst dafür zu vergeben.“ Seit Ende 2022 habe sie keine Drogen mehr genommen, sagt sie stolz. „Und ich will auch nie wieder dahin zurück. Ich war so verzweifelt, dass ich jeden Tag gebetet habe, dass dieser Kreislauf endlich endet.“

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