Es herrscht reges Treiben im Hamburger Bahnhof. Am vergangenen Wochenende lockten die Tage der offenen Tür mit freiem Eintritt zahlreiche Besucher an. Kinder und Familien tummelten sich in der Bauklotz-Installation von Lina Lapelyte. Unter dem Zeltdach begann die sommerliche DJ-Reihe, zu der getanzt wurde. Im Westflügel eröffnete zudem die neue Dauerausstellung, die aus den Beständen der eigenen Sammlung des Hauses schöpft.
Ein Blick auf die Kunststadt Berlin
Die Schau mit dem Titel „Tausendmal Berlin“ präsentiert Werke aus vier Jahrzehnten und wirft einen kritischen Blick auf die Kunststadt Berlin. Die Ausstellung fragt, ob es diese überhaupt noch gibt. Die Kuratoren haben eine Vielzahl von Arbeiten zusammengestellt, die die Entwicklung der Berliner Kunstszene von den 1980er Jahren bis heute nachzeichnen.
Vielfalt der Sammlung
Gezeigt werden Malerei, Skulptur, Fotografie und Installationen. Darunter befinden sich bekannte Namen wie Isa Genzken, Wolfgang Tillmans und Olafur Eliasson. Die Ausstellung ist als Rundgang angelegt, der die Besucher durch verschiedene Epochen und Themen führt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zeit nach dem Mauerfall, als Berlin zu einem Zentrum der internationalen Kunstszene wurde.
Die Ausstellung „Tausendmal Berlin“ im Hamburger Bahnhof läuft bis zum 30. September 2024. Der Eintritt kostet regulär 14 Euro, ermäßigt 7 Euro.



