Hoymer Agrargesellschaft startet Zwei-Millionen-Euro-Projekt: Dächer werden zu Solar-Kraftwerken
Mit einem symbolischen Durchschneiden des "Startbands" haben Landrat Markus Bauer, Geschäftsführer Markus Jacobs, Seeland-Bürgermeister Robert Käsebier und Hoyms Ortsbürgermeister Dieter Kienast (von links nach rechts) den Startschuss für eine bedeutende Investition gegeben. Die Hoymer Agrargesellschaft investiert zwei Millionen Euro, um Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Hallen und Ställen zu installieren. Doch dieses Projekt ist nur der Anfang für weitere umfassende Sanierungen und Vorhaben, die das Unternehmen zukunftssicher machen sollen.
Von alten Ställen zu modernen Kraftwerken
"Was wir heute beginnen, ist mehr als ein Bauprojekt: Wir verwandeln Dächer in Kraftwerke", erklärt Markus Jacobs, während er auf die alten Hallen und Ställe am Rande von Hoym blickt, in denen einst Milchkühe standen. Die Hoymer Agrargesellschaft hat sich unter Jacobs' Leitung inzwischen auf den Ackerbau konzentriert. Mit acht Mitarbeitern bewirtschaftet das Unternehmen 1.250 Hektar Fläche, auf denen Weizen, Gerste, Raps, Mais, Zuckerrüben, Sonnenblumen und Erbsen angebaut werden. Diese umfassende Investition in den landwirtschaftlichen Standort markiert einen wichtigen Schritt zur Modernisierung und Nachhaltigkeit.
Weitere Sanierungen und Pläne im Blick
Die Installation der Photovoltaikanlagen ist nur der erste Teil eines größeren Plans. Die Hoymer Agrargesellschaft plant weitere umfassende Sanierungen, um die Effizienz und Umweltfreundlichkeit des Betriebs zu steigern. Details zu diesen Vorhaben werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben, aber es ist klar, dass das Unternehmen langfristig auf erneuerbare Energien und nachhaltige Praktiken setzt. Diese Initiative spiegelt einen wachsenden Trend in der Landwirtschaft wider, bei dem Betriebe nicht nur Nahrungsmittel produzieren, sondern auch aktiv zur Energiewende beitragen.
Unterstützung von lokalen Behörden
Die Beteiligung von Landrat Markus Bauer, Bürgermeister Robert Käsebier und Ortsbürgermeister Dieter Kienast unterstreicht die Bedeutung dieses Projekts für die Region. Ihre Anwesenheit bei der Startzeremonie signalisiert politische und kommunale Unterstützung für solche innovativen Vorhaben. Diese Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Behörden könnte als Vorbild für ähnliche Projekte in anderen Gemeinden dienen und zeigt, wie Landwirtschaft und erneuerbare Energien erfolgreich kombiniert werden können.
Insgesamt markiert diese Investition einen Wendepunkt für die Hoymer Agrargesellschaft, die nicht nur ihre Produktivität steigern, sondern auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten will. Mit diesem Schritt positioniert sich das Unternehmen als Vorreiter in einer sich wandelnden Branche.



