Lyriden-Sternschnuppen im April: So beobachten Sie das Himmelsphänomen 2026
Lyriden-Sternschnuppen im April: Tipps zur Beobachtung 2026

Lyriden-Sternschnuppen im April 2026: Ein himmlisches Spektakel steht bevor

Im April wartet am Nachthimmel ein faszinierendes Naturschauspiel auf Himmelsbegeisterte: Die Lyriden bringen zur Monatsmitte endlich wieder zahlreiche Sternschnuppen zurück. Nach den Quadrantiden im Januar handelt es sich bei diesem Meteorstrom um den ersten größeren des Jahres 2026. Wer dieses beeindruckende Himmelsereignis live miterleben möchte, sollte sich auf die Suche nach einem möglichst dunklen Ort fernab von städtischer Lichtverschmutzung begeben.

Wann und wo die Lyriden am besten zu sehen sind

Dr. Björn Voss, Direktor des Planetariums Hamburg, erklärt die Details: „Schon zur Monatsmitte zeichnen sich die ersten Lyriden in östlicher Richtung ab.“ Ab dem 16. April sind erste Meteore am Firmament zu beobachten, doch das eigentliche Maximum erreichen die Lyriden in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden des 22. Aprils.

Für optimale Beobachtungsbedingungen sollten Interessierte folgende Tipps beachten:

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram
  • Orientierung nach Osten, da die Sternschnuppen aus der Gegend des hellen Sterns Wega erscheinen
  • Aufsuchen ländlicher Gebiete fernab von Stadtlichtern und Industrieanlagen
  • Den Augen etwa eine halbe Stunde Zeit geben, um sich an die nächtlichen Lichtverhältnisse zu gewöhnen
  • Besonders bei guter Witterung sind die Sichtbedingungen ideal

Ursprung und Eigenschaften der Lyriden

Die Lyriden stammen vom Kometen Thatcher, dessen Staubspur die Erde alljährlich im April durchquert. Wenn diese winzigen Partikel mit enormer Geschwindigkeit von 49 Kilometern pro Sekunde auf die Erdatmosphäre treffen, verglühen sie und erzeugen die charakteristischen Leuchtspuren. „Diese hohe Geschwindigkeit erfordert besondere Aufmerksamkeit beim Beobachten“, betont Dr. Voss.

Der Experte weist darauf hin, dass die Lyriden nicht nur wegen ihrer Schnelligkeit eine Herausforderung für Himmelsbeobachter darstellen, sondern auch weil künstliche Lichtquellen die Sichtbedingungen erheblich beeinträchtigen können. Für ein ungetrübtes Erlebnis des natürlichen Feuerwerks am Firmament empfiehlt sich daher der Aufenthalt in dunklen, abgelegenen Regionen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration