Open-Source-Software: Mehr Sicherheit für Unternehmen durch Eigenkontrolle
Open-Source-Software steigert Unternehmenssicherheit

Open Source in der deutschen Wirtschaft weit verbreitet

73 Prozent der Unternehmen in Deutschland setzen auf Open-Source-Software. Das ergab eine Bitkom-Umfrage aus dem Jahr 2025. Die Bandbreite reicht von Linux als Betriebssystem über Libre Office für Büroanwendungen bis hin zu Firefox und Jitsi. Einige Firmen vertrauen sogar komplett auf quelloffene Programme.

Gründe: Kosten und Code-Zugriff

Hauptmotive für den Einsatz sind Kosteneinsparungen, die 26 Prozent der Befragten nennen, sowie der eigene Zugriff auf den Quellcode (19 Prozent). Dieser Vorteil spielt auch bei der Cybersicherheit eine entscheidende Rolle. Proprietäre Software bleibt oft eine undurchschaubare Blackbox, während Open Source als Whitebox gilt.

Experten: Eigene Prüfung erhöht Sicherheit

„Man kann selbst auf den Quellcode zugreifen und diesen beurteilen“, sagt Tom Ritter, stellvertretender Leiter des Fraunhofer-Instituts Fokus in Berlin. Mit entsprechender Expertise lassen sich Sicherheitslücken identifizieren und Fehler korrigieren. Zudem erleichtern KI-Tools die Analyse auf Schwachstellen heute deutlich.

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Autonomie statt Herstellerabhängigkeit

Während bei lizenzierter Software der Hersteller-Support bei Problemen hilft, bietet Open Source mehr Autonomie. Unternehmen können die Sicherheit selbst steigern, indem sie in hauseigene Programmier- und Sicherheitskompetenzen investieren. Das Geld, das sonst in teure Lizenzen fließt, steht dann für diese Zwecke zur Verfügung.

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