Otto über „7 vs. Wild“: „Paradebeispiel, wie man es nicht machen sollte“
Otto über „7 vs. Wild“: Paradebeispiel für Fehler

Berlin – Kaum ein deutscher Creator steht so sehr für Survival-Abenteuer wie Otto Bulletproof (43). Der ehemalige Bundeswehrsoldat erreicht mit seinen Outdoor-Videos auf YouTube Millionen Menschen und nahm selbst bereits an „7 vs. Wild“ teil. Umso genauer hören Fans hin, wenn er über das Erfolgsformat spricht. Im Interview mit BILD fand Otto nun deutliche Worte zur Entwicklung der Show.

Hintergrund der Veränderungen

Nach dem Verkauf von „7 vs. Wild“ an eine externe Produktionsfirma und dem Rückzug der Gründer rund um Fritz Meinecke (36) hat sich einiges verändert. Genau diese Veränderungen sorgen seit Monaten für Diskussionen in der Community. Outdoor-YouTuber Fritz Meinecke war Erfinder und Aushängeschild der ersten Staffeln. Sein Abschied hinterließ eine Lücke, die nun kritisch beäugt wird.

Ottos Kritik im Detail

Für Otto liegt das Problem nicht in einzelnen Folgen oder Ideen, sondern im Umgang mit der Community. „Wenn ich hart sein würde, dann würde ich natürlich sagen, das ist das Paradebeispiel, wie man es nicht machen sollte“, sagte er BILD. Zwar kenne er nicht alle Hintergründe, dennoch liegt der Unterschied aus seiner Sicht woanders: „Man hat einfach das Gefühl, da ist jetzt eine Fernsehproduktion am Start, die nicht das YouTube-Know-how hat, die YouTube-Community außen vor lässt.“ Genau darin sieht Otto den Kern des Problems. Während klassische TV-Produktionen oft anders funktionieren, erwarten Zuschauer auf YouTube Nähe, Transparenz und den direkten Austausch mit den Menschen hinter einem Format.

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Kritik und Chancen für „7 vs. Wild“

Besonders kritisch sieht der Survival-Star die Kommunikation mit den Fans. „Der Kanal hat immer noch über eine Million Abonnenten, aber du merkst, die Seele schlägt nicht auf YouTube.“ Nach Ansicht des ehemaligen Fallschirmjägers müsse ein Format auf YouTube offen mit seiner Community sprechen, Fehler eingestehen und Zuschauer bei Veränderungen mitnehmen. Genau das fehle vielen Fans aktuell. „Die Community fühlt sich leider nicht mehr so abgeholt“, so Otto. Komplett abschreiben will er „7 vs. Wild“ deshalb aber nicht. Im Gegenteil: „Die Wildcard-Staffel finde ich eine tolle Idee“, erklärte Otto. Auch die bisher veröffentlichten Inhalte hätten ihn überzeugt. „Ich finde es jetzt sehr spannend, was ich gesehen habe.“ Sein Fazit fällt dennoch eindeutig aus: Gute Ideen allein reichen auf YouTube nicht aus. Entscheidend sei, dass die Community das Gefühl habe, Teil des Projekts zu sein.

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