Viele Nutzer setzen ihre AirPods täglich ein – unterwegs, beim Sport, in Videokonferenzen oder beim Filmabend zu Hause. Umso überraschender ist, dass Apple bislang keine direkte Möglichkeit angeboten hat, den Klang der Kopfhörer individuell anzupassen. Mit iOS 27 soll sich das ändern. Der Konzern plant einen eigenen Equalizer für AirPods, mit dem Nutzer den Sound einfacher nach ihren Vorlieben einstellen können.
Eigener Klangregler für AirPods
Apple kündigte auf der WWDC 2026 an, dass AirPods künftig einen Equalizer direkt in den Einstellungen erhalten sollen. Damit lassen sich Tiefen, Mitten und Höhen verändern. Bislang mussten Nutzer dafür auf den Equalizer in Apple Music oder in den Bedienungshilfen versteckte Optionen ausweichen.
Der neue Ansatz soll deutlich einfacher sein. Die Klanganpassung befindet sich direkt bei den AirPods und ist nicht mehr an einzelne Apps gebunden. Wer mehr Bass beim Training bevorzugt, Stimmen in Podcasts besser verstehen möchte oder hohe Töne als unangenehm empfindet, kann die Einstellungen schneller anpassen.
Einfache Bedienung statt Profi-Funktionen
Apple bleibt seiner Linie treu und setzt offenbar auf eine unkomplizierte Lösung. Statt zahlreicher Frequenzregler soll der Equalizer nur die wichtigsten Klangbereiche abdecken. Für die meisten Alltagssituationen dürfte das ausreichen.
So erhalten Nutzer mehr Einfluss auf den Klang ihrer Kopfhörer. Das ist bemerkenswert, weil Apple bei AirPods bislang auf ein möglichst einheitliches Hörerlebnis setzte. Vergleichbare Funktionen gehören bei anderen Herstellern schon länger zum Angebot.
Nicht alle Modelle sollen profitieren
Noch ist unklar, welche AirPods den Equalizer tatsächlich erhalten. Laut dem Online-Magazin Engadget soll die Funktion nur auf Modellen mit H2-Chip verfügbar sein. Dieser ist in AirPods Max 2, AirPods Pro 2, AirPods Pro 3 und AirPods 4 zu finden. Ältere Geräte würden demnach leer ausgehen.
Endgültige Klarheit dürfte es erst im Herbst 2026 geben. Dann veröffentlicht Apple seine neuen Betriebssysteme regulär. Erst dann wird sich zeigen, welche AirPods unterstützt werden, ob weitere Einschränkungen gelten und ob Apple die Funktion bis zum Start noch verändert.
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