Weltcupfinale in Fort Worth: Daniel Deußer patzt mit Stangenfehler, Podium noch möglich
Deußer patzt in Fort Worth, Podium noch im Blick

Weltcupfinale in Fort Worth: Daniel Deußer patzt mit Stangenfehler

Der deutsche Springreiter Daniel Deußer hat beim Weltcupfinale in Fort Worth, Texas, einen kleinen Rückschlag erlitten. Nach einem überzeugenden Auftakt mit dem zweiten Platz in der ersten Prüfung warf der 44-Jährige auf seinem Pferd Otello de Guldenboom in der zweiten von drei Prüfungen eine Stange und landete damit lediglich auf dem 13. Platz. Dennoch bleibt ein Podiumsplatz in der Gesamtwertung für den erfahrenen Reiter im Blick.

Gesamtwertung vor dem Finale am Sonntag

Vor dem entscheidenden Finale am Sonntagabend liegt Deußer mit 57 Punkten auf dem geteilten vierten Rang. Er hat damit nur drei Punkte Rückstand auf den drittplatzierten Franzosen Kevin Staut. Bundestrainer Otto Becker analysierte den Fehler als "Flüchtigkeitsfehler" und zeigte sich zuversichtlich für die letzte Prüfung.

An der Spitze der Gesamtwertung dominiert weiterhin der US-Amerikaner Kent Farrington mit 72 Punkten. Er gewann beide bisherigen Prüfungen mit seiner Oldenburger Stute Greya und hat acht Punkte Vorsprung auf den Schweizer Steve Guerdat. Farrington kommentierte: "Ich wollte mir die bestmögliche Ausgangsposition für das Finale sichern. Hoffentlich können wir auch am Sonntag noch einen tollen Abschluss hinlegen."

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Weitere deutsche Ergebnisse und Aussichten

Eine gelungene zweite Prüfung zeigte der deutsche Reiter Rene Dittmer. Mit seinem Holsteiner Cody wurde er Sechster und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf den sechsten Rang. Der Europameister und Shootingstar Richard Vogel (29), der auf Gangster Montdesir anstatt auf seinem Spitzenpferd United Touch reitet, belegt aktuell den 17. Platz. Patrick Stühlmeyer auf Baloutaire PS liegt auf dem 25. Rang.

Daniel Deußer, der 2014 bereits das Weltcupfinale der Springreiter gewonnen hatte, bleibt trotz des Patzers optimistisch. Die dritte und letzte Prüfung am Sonntag wird entscheiden, ob er noch auf das Podium springen kann. Die Spannung im texanischen Fort Worth ist greifbar, während die Reiter um die begehrten Weltcup-Punkte kämpfen.

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