Die 4. Etappe der Tour de France fand am Dienstag unter extremen Bedingungen statt. In Südfrankreich herrschten Temperaturen von über 40 Grad Celsius, was die Fahrer vor große Herausforderungen stellte. Trotz der glühenden Hitze wurde der Streckenplan wie vorgesehen durchgezogen. Besonders zwei skandinavische Fahrer zeigten sich unbeeindruckt von den Temperaturen und behielten einen kühlen Kopf.
Hitzeschlacht auf der 4. Etappe
Die Etappe führte von Carcassonne über 200 Kilometer durch die südfranzösische Landschaft. Bereits am Start um 12 Uhr mittags kletterte das Thermometer auf über 35 Grad. Im Laufe des Nachmittags stiegen die Temperaturen weiter an, sodass die Fahrer auf der Strecke mit extremer Belastung zu kämpfen hatten. Die Organisatoren hatten zusätzliche Verpflegungsposten eingerichtet, um Dehydrierung und Hitzschlag vorzubeugen.
Skandinavier als Hitzehelden
Während viele Fahrer unter der Hitze litten, zeigten sich die Skandinavier besonders stark. Der Däne Mads Pedersen und der Norweger Alexander Kristoff fuhren ein taktisch kluges Rennen und hielten sich stets in der Spitzengruppe. „Die Hitze ist brutal, aber wir sind daran gewöhnt“, sagte Pedersen nach der Etappe. „In Skandinavien haben wir zwar selten solche Temperaturen, aber wir trainieren oft in heißen Bedingungen.“ Kristoff ergänzte: „Man muss einfach viel trinken und sich gut eincremen. Dann ist es auszuhalten.“
Auswirkungen auf das Gesamtklassement
Die 4. Etappe hatte auch Auswirkungen auf die Gesamtwertung. Während die Favoriten um das Gelbe Trikot sich im Peloton versteckten, nutzten einige Ausreißer die Hitze für Angriffe. Am Ende gewann der Italiener Alberto Bettiol die Etappe im Sprint einer kleinen Gruppe. Im Gesamtklassement blieb der Slowene Tadej Pogačar an der Spitze. Die Hitze forderte jedoch ihren Tribut: Mehrere Fahrer mussten wegen Kreislaufproblemen aufgeben.
Blick nach vorn
Die Tour de France geht am Mittwoch mit der 5. Etappe weiter. Die Temperaturen sollen leicht sinken, aber weiterhin über 30 Grad liegen. Die Fahrer müssen sich also weiterhin auf heiße Bedingungen einstellen. Die Skandinavier haben gezeigt, dass sie mit der Hitze umgehen können. Ob sie auch in den Pyrenäen bestehen, wird sich zeigen.



