Tragödie auf dem Nürburgring: Ein Todesopfer nach Massencrash bei Vier-Stunden-Rennen
Bei einem schweren Massenunfall im Qualifier-Rennen zu den 24 Stunden auf dem Nürburgring ist ein Pilot ums Leben gekommen. Wie die Rennleitung mitteilte, starb der 66-jährige gebürtige Finne Juha Miettinen im Medical Center der Rennstrecke. Nachdem er aus seinem Wagen geborgen worden war, blieben alle Reanimationsversuche erfolglos.
Sieben Wagen in Horrorcrash verwickelt
Der Unfall ereignete sich in der Anfangsphase des eigentlichen Vier-Stunden-Rennens, bei dem auch der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen fahren sollte. Insgesamt waren sieben Wagen in den Crash in der Passage Klostertal verwickelt. Die anderen sechs Piloten wurden zur vorsorglichen Untersuchung in das Medical Center sowie umliegende Krankenhäuser gebracht. Für keinen der verletzten Fahrer bestehe Lebensgefahr, betonte die Rennleitung.
Verstappen nicht betroffen – Rettungsmaßnahmen auf Hochtouren
Der Wagen von Max Verstappen war nicht in den Unfall verwickelt. Zum Zeitpunkt des Crashs saß sein österreichischer Kollege Lucas Auer am Steuer des Mercedes-AMG mit der Startnummer 3. Die Rennleitung hatte zunächst mitgeteilt, dass die Rettungsmaßnahmen für mehrere verletzte Fahrer auf Hochtouren laufen. Berichten zufolge waren mehrere Rettungswagen im Einsatz. Weitere Details wurden vorerst nicht bekannt gegeben. Der Livestream des über vier Stunden angesetzten Rennens wurde nach dem Vorfall gestoppt.
Gedenkminute für den verstorbenen Piloten geplant
Vor den Rennen an diesem Sonntag soll es im Rahmen der Startaufstellung eine Gedenkminute für den tödlich verunglückten Juha Miettinen geben. Die Motorsportgemeinschaft trauert um den erfahrenen finnischen Rennfahrer, dessen Tod die Risiken des Hochgeschwindigkeitssports erneut in den Fokus rückt. Die Untersuchungen zu den genauen Unfallursachen laufen derzeit.



