Red Bull verliert Verstappens Vertrauten: Lambiase wechselt zu McLaren
Lambiase verlässt Red Bull und wechselt zu McLaren

Red Bull verliert Verstappens Vertrauten: Lambiase wechselt zu McLaren

Das wird Max Verstappen nicht gefallen. Nach übereinstimmenden Medienberichten steht sein langjähriger Renningenieur Gianpiero Lambiase vor dem Abschied bei Red Bull Racing. Der britisch-italienische Ingenieur soll angeblich Ende 2027 zum Konkurrenten McLaren wechseln, um dort eine Führungsposition zu übernehmen.

Ein weiterer namhafter Abgang bei Red Bull

Für das einstige Weltmeisterteam wäre der Abschied von Lambiase ein weiterer herber Verlust. Auf der Liste der Abgänge bei Red Bull stehen bereits Christian Horner, der frühere Teamchef, der legendäre Designer Adrian Newey, der mittlerweile zu Aston Martin gewechselt ist, sowie Helmut Marko, der ehemalige Motorsportberater. Auch Jonathan Wheatley, der frühere Sportdirektor, sowie Rob Marshall und Will Courtenay, die bereits zu McLaren gegangen sind, haben das Team verlassen.

Zusammenarbeit seit 2016 mit vier Titeln

Lambiase und Verstappen arbeiten bei Red Bull seit dem Jahr 2016 zusammen, als der Niederländer vom damaligen Schwesterteam Toro Rosso befördert wurde. In ihrer gemeinsamen Zeit gewannen sie vier Fahrertitel in der Formel 1. Der 45-jährige Ingenieur war zuletzt auch mit Aston Martin in Verbindung gebracht worden, bevor sich nun der Wechsel zu McLaren abzeichnet.

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Fragen nach Verstappens Zukunft

Der Abgang von Lambiase dürfte auch die Frage nach der weiteren Zukunft von Max Verstappen selbst befeuern. Der 28-jährige Niederländer hat zwar bei Red Bull noch einen Vertrag bis Ende 2028, doch mit dem aktuellen Technikreglement in der Motorsport-Königsklasse ist er unglücklich. Red Bull hat längst die einstige Spitzenposition in der Formel 1 eingebüßt, was die Situation zusätzlich verschärft.

Auswirkungen auf McLaren und Ferrari

Der aktuelle Teamchef bei McLaren, Andrea Stella, könnte durch den Zugang von Lambiase mehr Freiheiten in seiner Rolle bekommen. Zudem wird Stella auch mit Ferrari in Verbindung gebracht, wo allerdings noch Frédéric Vasseur für die Rennleitung zuständig ist. Red Bull und McLaren äußerten sich zu der Personalie Lambiase bislang offiziell nicht. Die Entwicklung zeigt jedoch, wie dynamisch der Personalmarkt in der Formel 1 aktuell ist.

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