4x100-Meter-Staffel der Männer pulverisiert deutschen Rekord
Deutsche Sprinter brechen 4x100-Meter-Rekord in Botsuana

Die 4x100-Meter-Staffel der Männer hat bei den sogenannten World Athletics Relays in Gaborone, Botsuana, den deutschen Rekord pulverisiert. Das Team in der Besetzung Kevin Kranz, Marvin Schulte, Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah lief eine beeindruckende Zeit von 37,67 Sekunden und unterbot damit die bisherige Bestmarke um 30 Hundertstelsekunden. Der alte Rekord stammte von der Leichtathletik-Europameisterschaft 2022 in München.

Starker Auftakt für das deutsche Quartett

In den Vorläufen war nur Kanada schneller als das deutsche Team. Mit dieser Leistung zogen die Sprinter nicht nur souverän in das Finale am Sonntag ein, sondern lösten auch das Ticket für die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Peking im September 2027. Die Freude über den Rekord und die vorzeitige Qualifikation war riesig.

Weitere Staffeln qualifizieren sich

Neben den Männern sicherten sich auch andere deutsche Staffeln das WM-Ticket. Die Mixed-Staffel über die 4x100-Meter sowie die Frauen über die 4x100-Meter und 4x400-Meter werden in Peking an den Start gehen. Die DLV-Kurzsprinterinnen um die frühere zweimalige Europameisterin Gina Lückenkemper qualifizierten sich mit einer Zeit von 42,44 Sekunden als viertschnellstes Team für den Endlauf.

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Die Mixed-Sprint-Staffel kam als Vorlaufdritte weiter – hinter Kanada und dem jamaikanischen Team, das in 39,99 Sekunden einen Weltrekord aufstellte. Die 4x400-Meter der Frauen lösten mit Platz acht ebenfalls vorzeitig das WM-Ticket.

Zwei Staffeln müssen in die Hoffnungsläufe

Nachsitzen müssen dagegen die Mixed-Staffel und die Männer über 4x400-Meter. Sie haben am Sonntag in den Hoffnungsläufen eine weitere Chance, sich vorzeitig für die WM zu qualifizieren. Am selben Tag finden auch die Finalläufe statt, in denen die deutschen Staffeln um Medaillen kämpfen werden.

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