Trump plant martialisches UFC-Event zum 80. Geburtstag vor dem Weißen Haus
Trump plant UFC-Event zum 80. vor Weißem Haus

Martialische Geburtstagsfeier: Trump lädt UFC zum Weißen Haus ein

Anlässlich seines 80. Geburtstags plant US-Präsident Donald Trump ein spektakuläres Kampfsport-Event auf dem Gelände des Weißen Hauses. Die Veranstaltung unter dem Titel »UFC Freedom 250« soll am 14. Juni 2026 stattfinden und damit nur wenige Wochen vor dem 250. Unabhängigkeitstag der USA. Trump hatte diese Idee bereits länger verfolgt, nun nimmt sie konkrete Formen an.

Historischer Superlativ in der politischen Arena

Über sein Netzwerk Truth Social kündigte der Präsident das Event an, das von der Ultimate Fighting Championship (UFC) als »historischstes Sportevent aller Zeiten« beworben wird. Auf der UFC-Website können bereits Tickets vorbestellt werden. Die Hauptkämpfe sowie ein Rahmenprogramm mit Live-Musik stehen fest. Während US-Vizepräsident JD Vance in Pakistan Friedensgespräche mit dem Iran führte, besuchte Trump persönlich eine UFC-Veranstaltung in Miami, Florida, begleitet von seinen Töchtern Ivanka und Tiffany sowie Außenminister Marco Rubio.

Mixed Martial Arts statt politischer Diplomatie

Die UFC ist die größte Profi-Liga für Mixed Martial Arts (MMA), einen in den USA äußerst populären Kampfsport, der Techniken aus Boxen, Kickboxen und Ringen vereint. Anders als beim Wrestling sind die Kämpfe nicht gestellt. Trump, ein bekennender Fan des Spektakels, lief bei der Miami-Show gemeinsam mit UFC-Präsident Dana White in die Arena ein. Ursprünglich hatte der Präsident angekündigt, das Event am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag, auszurichten – nun wurde der Termin auf seinen Geburtstag verlegt.

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Spekulationen um Duell der Präsidentensöhne

Unklar bleibt, ob ein weiteres geplantes Event Realität wird: In den vergangenen Tagen sorgten Spekulationen für Schlagzeilen, wonach die Trump-Söhne Eric und Donald Jr. gegen Hunter Biden, den Sohn des früheren Präsidenten Joe Biden, antreten könnten. Hunter Biden erklärte sich nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa zu »einhundert Prozent« bereit für einen solchen Käfigkampf, der vom YouTuber Andrew Callaghan organisiert werden soll. Allerdings gab Callaghan gegenüber der Tageszeitung »USA Today« an, Bidens Kommentar sei vermutlich scherzhaft gemeint gewesen. Eric und Donald Trump Jr. haben sich bisher nicht zu den Plänen geäußert.

Die geplante Veranstaltung »UFC Freedom 250« markiert eine ungewöhnliche Verbindung von martialischem Sport und politischer Symbolik. Wo normalerweise Politik gemacht wird, sollen nun Kämpfer boxen, treten und ringen – ein Geburtstagsgeschenk des Präsidenten an sich selbst und zugleich eine Inszenierung von Stärke und Freiheit kurz vor dem 250. Jubiläum der Nation.

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