Rekordbeteiligung beim Ideenwettbewerb für das mitteldeutsche Braunkohlerevier
Rekord: 598 Ideen für Braunkohlerevier-Wettbewerb

Rekordbeteiligung beim Ideenwettbewerb für das mitteldeutsche Braunkohlerevier

Der Ideenwettbewerb „Revierpionier“ zur Gestaltung des Strukturwandels im mitteldeutschen Braunkohlerevier hat im Jahr 2026 eine außergewöhnlich hohe Resonanz erfahren. Insgesamt wurden 598 Projektideen eingereicht, wie die Staatskanzlei in Magdeburg mitteilte. Dieser Wert markiert einen neuen Höchststand im vierten Jahr des Wettbewerbs und unterstreicht das wachsende Engagement der Bevölkerung für die Zukunft der Region.

Beeindruckender Ideenreichtum der Bürgerinnen und Bürger

Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) zeigte sich tief beeindruckt von der Vielzahl und Kreativität der eingereichten Vorschläge. „Ich bin beeindruckt, mit wie viel Ideenreichtum und Einsatz sich die Menschen in unserem Land einbringen“, betonte er. Zugleich verwies er darauf, dass mit der Zahl der Beiträge ein neuer Rekord erreicht worden sei. Dieses Engagement verdiene großen Respekt, da viele Bürgerinnen und Bürger Verantwortung übernehmen und ihre Heimat aktiv mitgestalten.

Schwerpunkte auf gesellschaftlichem Engagement und Jugendprojekten

Die Einreichungen verteilen sich auf drei Hauptkategorien:

  • In der Kategorie „Reviergestalten“ für gesamtgesellschaftliches Engagement wurden die meisten Vorschläge mit 326 Ideen registriert.
  • Projekte von und für Kinder und Jugendliche in der Kategorie „Zukunftgestalten“ umfassen 236 Einreichungen.
  • Die Kategorie „Gründergestalten“ verzeichnete 36 Bewerbungen.
Diese Verteilung zeigt deutlich, dass insbesondere das gesellschaftliche Engagement und die Förderung der Jugend im Mittelpunkt der Initiativen stehen.

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Regionale Verteilung der Einreichungen

Aus regionaler Perspektive kamen die meisten Ideen aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz mit 133 Einreichungen, gefolgt vom Saalekreis (126), der Stadt Halle (Saale) (120), dem Burgenlandkreis (110) und Anhalt-Bitterfeld (100). Zusätzlich wurden neun Bewerbungen von außerhalb der Region eingereicht, die im Falle einer Prämierung jedoch im Revier umgesetzt werden sollen.

Entscheidung und Preisverleihung im Sommer

Über die Gewinner entscheidet in den kommenden Wochen eine hochkarätige Jury, bestehend aus Vertretern von Kommunen, Wirtschaft, Gewerkschaften, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie der Landesregierung. Die Bekanntgabe der Preisträger ist für Ende Juni geplant. Die feierliche Preisverleihung soll am 22. August in Zerbst stattfinden, wo die besten Projekte ausgezeichnet werden.

Der Wettbewerb „Revierpionier“ hat sich damit erneut als wichtiges Instrument zur Förderung des Strukturwandels im mitteldeutschen Braunkohlerevier etabliert, das die aktive Beteiligung der Bevölkerung in den Vordergrund stellt.

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