Nürnbergs Offensiv-Juwel Zoma: Verletzung und Wechselgerüchte belasten den FCN
Zoma-Verletzung und Wechselgerüchte belasten Nürnberg

Nürnbergs Offensiv-Juwel Zoma: Verletzung und Wechselgerüchte belasten den FCN

Ohne Mohamed Ali Zoma geht beim 1. FC Nürnberg in der Offensive fast gar nichts. Der 22-jährige Stürmer hat sich mit neun Toren und zwei Vorlagen in dieser Saison zum unverzichtbaren Spieler der Franken entwickelt. Doch nun sorgt eine Schulterverletzung und anhaltende Wechselgerüchte für Unruhe beim Traditionsverein.

Klose will Zoma unbedingt halten

Trainer Miroslav Klose machte erst vor drei Wochen gegenüber BILD deutlich, dass er mit dem Offensiv-Juwel auch kommende Saison plant. „Man darf nicht vergessen, dass er noch immer nicht so ist, wie ich ihn gerne hätte. Deswegen muss er auch noch über den Sommer hinaus dableiben“, betonte der 47-jährige Weltmeister. Klose sieht in Zoma noch großes Entwicklungspotenzial und möchte den jungen Stürmer weiter fördern.

Zweistellige Anzahl an Scouts beobachtet den Italien-Flitzer

Doch die Pläne des FCN-Trainers könnten durchkreuzt werden. Laut Sky-Informationen wird Zoma bei Nürnberg-Spielen von einer zweistelligen Anzahl an Scouts beobachtet. Der schnelle Angreifer hat sich mit seinen Leistungen in die Notizbücher zahlreicher Klubs gespielt. Zwar besitzt Zoma in seinem bis 2029 laufenden Vertrag keine Ausstiegsklausel, doch BILD weiß: Der Spieler schließt einen Wechsel im Sommer nicht aus.

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Intern gilt Zoma beim Club zwar nicht als Verkaufskandidat Nummer eins, doch bei jedem Spieler gibt es eine Schmerzgrenze – und diese dürfte bei dem talentierten Stürmer kontinuierlich steigen. Sein Marktwert hat sich bereits deutlich erhöht: Vor der Saison zahlte Nürnberg 800.000 Euro Ablöse an den italienischen Drittligisten UC AlbinoLeffe, aktuell liegt der Wert laut transfermarkt.de bei 1,8 Millionen Euro. Beim nächsten Update wird mit einem weiteren kräftigen Anstieg gerechnet.

Abhängigkeit von Zoma wurde gegen Düsseldorf deutlich

Wie abhängig der FCN von seinem Top-Stürmer ist, zeigte sich beim 0:1 gegen Fortuna Düsseldorf. Wegen seiner Schulterprobleme fehlte Zoma – und die Nürnberger Offensive wirkte extrem harmlos. Trainer Klose musste nach dem Spiel eingestehen: „Definitiv hat das Spiel das gezeigt“. Die Abwesenheit des Italien-Flitzers legte die strukturellen Probleme der Franken in der Offensive schonungslos offen.

Die nächsten Herausforderungen für den FCN

In den kommenden Wochen muss Nürnberg wichtige Spiele absolvieren, möglicherweise weiterhin ohne seinen Offensiv-Wirbler:

  • 26. Spieltag – Samstag, 14.3., 13 Uhr: Holstein Kiel (A)
  • 27. Spieltag – Samstag, 21.3., 13 Uhr: 1. FC Kaiserslautern (H)
  • 28. Spieltag – Sonntag, 5.4., 13.30 Uhr: Eintracht Braunschweig (A)
  • 29. Spieltag – Samstag, 11.4., 13 Uhr: Dynamo Dresden (H)
  • 30. Spieltag – Samstag, 18.4., 13 Uhr: Arminia Bielefeld (A)

Die entscheidende Frage bleibt: Muss Weltmeister Klose auch ab Sommer ohne seinen Top-Stürmer auskommen? Die Wechselgerüchte um Mohamed Ali Zoma werden den 1. FC Nürnberg sicherlich noch länger beschäftigen, während der Verein gleichzeitig versucht, in der Zweiten Bundesliga den Anschluss an die Spitzenteams zu halten.

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