Marco Rose wechselt zu Bournemouth: Englische Presse feiert deutschen Trainer als Leader
Marco Rose: Neuer Trainer bei Bournemouth in der Premier League

Marco Rose erfüllt sich Premier-League-Traum bei Bournemouth

Der deutsche Fußballtrainer Marco Rose (49) hat seinen Wechsel zum englischen Premier-League-Klub AFC Bournemouth perfekt gemacht. Der Verein bestätigte am Dienstag die Verpflichtung des bisherigen RB-Leipzig-Trainers mit einem Dreijahresvertrag. Rose tritt damit die Nachfolge des Spaniers Andoni Iraola (43) an, der den Klub nach der aktuellen Saison auf eigenen Wunsch verlässt.

Englische Medien feiern Rose als "wahren Leader"

Die britische Presse reagierte überaus positiv auf die Personalie. Mehrere Zeitungen hoben insbesondere die "herausragende Erfolgsbilanz in der Jugendentwicklung" des deutschen Trainers hervor. Als ehemaliger Assistent von Jürgen Klopp habe Rose Spieler wie Erling Haaland, Jude Bellingham und Dominik Szoboszlai entscheidend gefördert und entwickelt.

"Rose ist ein wahrer Leader, der seinen emotionalen Führungsstil und aggressiven, auf hohes Pressing basierenden Fußball nach Bournemouth bringen wird", schrieb eine führende Sportzeitung. Die Verpflichtung zeige deutlich, dass der Klub nicht nur in der Premier League mitspielen wolle, sondern langfristig in die obere Tabellenhälfte aufsteigen möchte.

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Große Fußstapfen und vertraute Gesichter

Rose tritt in Bournemouth in große Fußstapfen. Sein Vorgänger Iraola hatte in drei Jahren die höchste Siegquote aller AFC-Trainer in der Premier-League-Ära erreicht. Der Klub steht aktuell als Tabellenachter punktgleich mit dem Sechsten Chelsea und befindet sich auf Europa-Kurs. Zudem ist die Mannschaft seit 13 Ligaspielen ungeschlagen.

Interessanterweise trifft Rose in Bournemouth auf zwei vertraute Gesichter: Die ehemaligen Leipzig-Spieler Tyler Adams (27) und Justin Kluivert (26) sind bereits im Kader des englischen Klubs aktiv. Auch RB Leipzig selbst gratulierte dem scheidenden Trainer via Instagram mit den Worten: "Alles Gute, Marco! Richte Tyler & Justin unsere Grüße aus!"

Iraola gibt positive Empfehlung ab

Obwohl Rose große Erwartungen erfüllen muss, erhielt er von seinem Vorgänger eine ausdrückliche Empfehlung. "Ich glaube, der Verein ist bei ihm in sehr guten Händen", sagte Iraola. "Er ist ein großartiger Trainer. Ich habe ihn schon vor ein paar Jahren gelobt, ich mochte seine Mannschaften schon immer und hoffe, dass er das fortsetzt."

Rose wird sein neues Amt offiziell am 1. Juli antreten, wenn sein Vertrag bei RB Leipzig endet. Als Co-Trainer plant er, Alexander Zickler (52) und Marco Kurth (47) mit nach England zu nehmen. Nach Informationen der BILD stehen Rose übrigens keine Champions-League-Prämien mehr von RB Leipzig zu – eine entsprechende Vertragsänderung trat bereits mit seiner Freistellung im vergangenen Jahr in Kraft.

Dritter Leipziger Trainer-Export nach England

Mit Rose setzt sich eine interessante Tradition fort: Er ist nach Ralph Hasenhüttl (2018 zu Southampton) und Jesse Marsch (2022 zu Leeds United) bereits der dritte Trainer von RB Leipzig, der den Sprung in die Premier League schafft. Die englischen Medien werten dies als Beleg für die hohe Qualität der deutschen Trainerausbildung und die Anerkennung, die Bundesliga-Trainer international genießen.

Die kommende Saison wird zeigen, ob Rose den Erfolgskurs seines Vorgängers fortsetzen und Bournemouth tatsächlich in die europäischen Wettbewerbe führen kann. Sicher ist: Die Erwartungen sind hoch, doch die Basis, die Iraola geschaffen hat, sowie die Unterstützung der Vereinsführung geben dem deutschen Trainer optimale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start auf der Insel.

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