Der SPIEGEL hat vier Wochen lang die WM-Spiele verfolgt und eine Top-Elf der TV-Expertinnen und Experten zusammengestellt. Das Ergebnis: Bastian Schweinsteiger, Tabea Kemme und Mats Hummels gehören zu den herausragenden Analysten. Während Schweinsteiger laut SPIEGEL „Hilfe benötigt“, wird Kemmes Stärke „zu lange versteckt“. Hummels hingegen seziert „messerscharf“.
Die Top-Elf der TV-Experten
Die Redaktion von Peter Ahrens, Marco Fuchs, Marcus Krämer und Jonas Kraus hat die Leistungen der Expertinnen und Experten bewertet. Dabei zeigte sich: Schweinsteiger fällt durch seine dünnhäutige Art auf, wenn er Kritik einstecken muss. „Du schießt ja immer so gerne gegen uns“, entgegnete er einmal. Seine Analysen sind oft treffend, aber seine Reaktionen auf Gegenwind lassen zu wünschen übrig.
Tabea Kemme: Stärke zu lange versteckt
Tabea Kemme überzeugt mit Fachwissen und klaren Aussagen. Doch der SPIEGEL kritisiert, dass sie in den Übertragungen zu selten zu Wort kommt. „Ihre Expertise wird nicht ausreichend genutzt“, so die Autoren. Dabei bringt sie eine wichtige Perspektive in die Männerdominierte Runde ein.
Mats Hummels: Der Präzisions-Analytiker
Mats Hummels hingegen zeigt sich als einer der besten Kommentatoren. Er analysiert Spielzüge mit chirurgischer Genauigkeit und scheut sich nicht, auch kritische Töne anzuschlagen. „Er seziert die Spiele messerscharf“, lobt der SPIEGEL. Hummels bringe eine seltene Kombination aus Spielerfahrung und analytischer Schärfe mit.
Die Top-Elf umfasst insgesamt elf Expertinnen und Experten, die während der WM im deutschen Fernsehen zu sehen waren. Die vollständige Liste und die detaillierten Bewertungen finden Sie im aktuellen SPIEGEL.



