WM-Aus besiegelt: Südkoreas Trainer Hong Myung-bo tritt zurück
WM-Aus: Südkoreas Trainer Hong Myung-bo tritt zurück

Nur wenige Stunden nach dem Aus in der Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat Südkoreas Nationaltrainer Hong Myung-bo (57) seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Der Vertrag des 57-Jährigen lief eigentlich noch bis zum Asien Cup 2027.

Vorrunden-Aus besiegelt: Hong übernimmt Verantwortung

Für die südkoreanische Nationalmannschaft war die WM 2026 nach nur drei Spielen beendet. Mit zwei knappen 0:1-Niederlagen gegen Mexiko und Südafrika sowie einem Unentschieden reichte es in der Tabelle der Gruppendritten nur zum zehnten Platz. Die besten acht Teams dieser Rangliste zogen ins Achtelfinale ein – Südkorea fehlten am Ende zwei Punkte. „Ich übernehme die volle Verantwortung für das Ergebnis. Der Rücktritt ist der einzige Weg, den ich gehen kann“, sagte Hong nach der Bekanntgabe seines Abschieds.

Hong Myung-bo: Rückkehr endet enttäuschend

Der frühere Weltklasse-Verteidiger war erst im Juli 2024 als Nachfolger von Jürgen Klinsmann (61) zum zweiten Mal zum Nationaltrainer Südkoreas ernannt worden. Bereits bei der WM 2014 in Brasilien hatte er die Mannschaft betreut – auch damals schied Südkorea als Gruppenletzter hinter Belgien, Algerien und Russland aus. Die erneute Enttäuschung wiegt umso schwerer, da Hong als Spieler zu den größten Ikonen des südkoreanischen Fußballs zählt. Mit 136 Länderspielen und der Kapitänsbinde führte er sein Team bei der Heim-WM 2002 zu einem sensationellen vierten Platz – der bis heute besten Platzierung eines asiatischen Teams bei einer WM-Endrunde. Bei der Wahl zum besten Spieler des Turniers landete Hong damals auf dem dritten Rang.

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Reaktionen und Ausblick

Die Nachricht vom Rücktritt löste in Südkorea Bestürzung aus. Fans und Experten hatten auf eine längere Zusammenarbeit gehofft. Nun steht der koreanische Fußballverband vor der Aufgabe, einen Nachfolger zu finden – nur ein Jahr vor dem Asien Cup 2027. Die Mannschaft muss sich neu formieren, um die verpasste Chance bei der WM 2026 zu verkraften und zukünftige Erfolge anzustreben.

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