Für Curaçao ist die erste WM-Teilnahme nach nur drei Spielen beendet. Der Außenseiter verlor das entscheidende Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste mit 0:2 und verpasste damit den ersten Sieg in der Verbandsgeschichte. Die Elfenbeinküste sicherte sich dagegen als Zweiter der Gruppe E hinter Deutschland den Einzug ins Achtelfinale.
Früher Rückstand für Curaçao
Bereits in der siebten Minute geriet Curaçao in Rückstand. Nach einer Vorlage von Leipzigs Diomande traf Pépé aus kurzer Distanz zum 1:0 für die favorisierten Ivorer. Curaçaos Torwart Eloy Room, der im Spiel gegen Ecuador mit 15 Paraden einen WM-Rekord aufgestellt hatte, war diesmal früh geschlagen.
In der 17. Minute hätte Curaçao beinahe den Ausgleich erzielt, doch Amad und Kessié behinderten sich gegenseitig vor dem Tor. Kurz darauf traf ein Schuss von Amad Gaari so unglücklich ins Gesicht, dass der Verteidiger behandelt werden musste.
Elfenbeinküste dominiert zweite Halbzeit
Nach der Pause versuchte Curaçao, das Spiel zu drehen. Ein Distanzschuss von Sherel Floranus verfehlte das Tor jedoch knapp (55. Minute). Stattdessen erhöhte die Elfenbeinküste auf 2:0: Pépé schlenzte die Kugel mit links ins Tor (64. Minute). Der Doppelpack des Villarreal-Stürmers besiegelte das Aus für Curaçao.
Aus für den kleinsten WM-Teilnehmer
Curaçao, mit rund 185.000 Einwohnern der kleinste WM-Teilnehmer aller Zeiten, verabschiedet sich ohne Sieg aus dem Turnier. Zuvor hatte es ein 1:7 gegen Deutschland und ein 0:0 gegen Ecuador gegeben. Die Elfenbeinküste trifft im Achtelfinale auf Norwegen oder Frankreich.



