Vollands Familienbefehl: 'Können den ein oder anderen Kölschkranz trinken' nach Löwen-Sieg
Volland: Kölschkranz-Befehl an Familie nach Sieg

Vollands Familienfeier nach entscheidendem Treffer

Genau für solche Momente ist Kevin Volland zu den Löwen zurückgekehrt. Am Freitagabend im Kölner Sportpark Höhenberg schrieb der einstige Junglöwe, der einst in die große Fußballwelt hinauszog, erneut Geschichte für den TSV 1860 München. In der 38. Spielminute nutzte der 33-jährige Ex-Nationalspieler einen kapitalen Fehlpass von Viktoria-Köln-Torhüter Timo Schulz, den Kapitän Thore Jacobsen abfing und weiterleitete. Volland legte sich den Ball gekonnt auf den linken Fuß und schloss trocken ab – 1:0 für die Löwen, das spätere Endresultat.

Der Volland-Faktor: Mehr als nur Tore

Dieser Siegtreffer war zwar sein erster in der laufenden Saison, doch der Spielmacher hat bereits 13 Scorerpunkte gesammelt. Coach Markus Kauczinski lobte seinen Schützling: „Kevin setzt sich durch, da merkt man seine Erfahrung, seine Abgezocktheit, die Coolness zu haben, den Ball reinzuschieben.“ Doch Volland bringt mehr als nur Statistiken – seine vorletzten Pässe und Spielintelligenz machen ihn zum Unterschiedsspieler, selbst zwei Ligen unter seiner letzten Bundesligastation bei Union Berlin.

Familienfeier mit Kölschkranz-Garantie

Der perfekte Rahmen für diesen Auswärtssieg: Vollands Schwester wohnt in Köln, ihr Mann ist Kölner – und zwölf Familienmitglieder saßen auf der Tribüne. Nach dem Spiel richtete Volland eine unmissverständliche Geste an seine Verwandten: Sie könnten nun „den ein oder anderen Kölschkranz noch trinken“. Der Matchwinner selbst blieb natürlich auch in der Domstadt, ebenso wie Teile der Mannschaft, um die perfekte Englische Woche mit drei Siegen und den fünften Dreier in Folge zu feiern.

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Von der Krise zur Aufstiegshoffnung

Noch vor wenigen Spieltagen sah die Situation düster aus. Volland erinnerte: „Wir waren gefühlt die schlechteste Mannschaft, jeder hat uns durch den Kakao gezogen.“ Doch die Wende ist vollzogen. Der TSV 1860 hat den Anschluss an Relegationsrang drei hergestellt und liegt nur noch fünf Punkte hinter Energie Cottbus auf Platz zwei. Die anfängliche Durststrecke ist vergessen, stattdessen läuft es bei den Löwen – und läuft und läuft.

Ausblick: Kracher gegen Wehen Wiesbaden

Nach der Familienfeier in Köln heißt es nun: Beine hochlegen und am Samstag im Topspiel gegen Wehen Wiesbaden nachlegen. Mit einem Volland in Topform – und zwar nicht nur am Glas, sondern vor allem auf dem Platz – scheint alles möglich. Die Aufstiegsträume sind wieder lebendig, und der Routinier ist dabei der Schlüsselspieler.

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