Rudi Völler bedauert WM-Aus von Serge Gnabry: „Was sagt man da?“
Völler bedauert WM-Aus von Gnabry: „Was sagt man da?“

Rudi Völler bedauert WM-Aus von Serge Gnabry: „Was sagt man da?“

Serge Gnabry wird im Sommer nicht mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli 2026) um den Titel spielen können. Der DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat sich nun zum bitteren Ausfall des Offensivspielers geäußert und zeigt tiefes Mitgefühl.

Völlers persönliche Worte an Gnabry

Nach der Bekanntgabe des WM-Aus von Nationalspieler Serge Gnabry stand DFB-Sportdirektor Rudi Völler in direktem Kontakt mit dem verletzten Spieler. „Wir hatten Kontakt mit ihm. Ich hatte auch Kontakt mit ihm, natürlich. Was sagt man da? Was schreibt man da? ‚Kopf hoch‘“, erklärte der 66-Jährige am Mittwochabend im Interview mit Sky. Gnabry hatte wenige Stunden zuvor sein verletzungsbedingtes Aus für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft verkündet, nachdem er sich am vergangenen Wochenende einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel zugezogen hatte.

Wiederholter Turnierausfall und Zukunftsperspektiven

Völler wies darauf hin, dass dies bereits der zweite große Turnierausfall in Folge für Gnabry sei. „Er hat jetzt zum zweiten Mal hintereinander ein großes Turnier durch eine Verletzung verpasst“, sagte der Sportdirektor. Bereits 2024 hatte sich Gnabry vor der Heim-EM einen Muskelbündelriss zugezogen. Trotz dieser Rückschläge blickt Völler optimistisch in die Zukunft: „Er ist immer noch jung genug, hat eine tolle Saison gespielt mit den Bayern und in der Nationalmannschaft, hat tolle Spiele abgeliefert in den letzten Monaten. Er war auch ein Garant dafür, dass wir uns qualifiziert haben.“ Völler betonte, dass Gnabry bei anhaltender Leistung gute Chancen für die Europameisterschaft 2028 in Großbritannien habe.

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Reaktionen aus Bayern München

Auch die Verantwortlichen von Bayern München äußerten ihr Bedauern über den Ausfall von Serge Gnabry, insbesondere vor dem Halbfinale im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen. Sportdirektor Christoph Freund sagte: „Das ist wirklich extrem bitter für den Serge in dieser Phase nicht mehr dabei sein zu können auf dem Platz, sowohl bei Bayern als auch bei der Nationalelf, weil er eine super Saison spielt.“ Trainer Vincent Kompany, der selbst einmal eine EM aufgrund einer Verletzung verpasst hatte, zeigte Verständnis: „Ich verstehe sein Gefühl. Er ist wichtig für uns. Irgendwann wird sich die Enttäuschung umwandeln in seine eigenen Ziele.“ Kompany hob hervor, dass Gnabry auch hinter den Kulissen als Führungsspieler weiterhin eine wichtige Rolle spielen könne.

Gnabrys persönliche Stellungnahme

Serge Gnabry selbst hatte auf Instagram seine Enttäuschung über das WM-Aus zum Ausdruck gebracht: „Der Traum von der Fußball-WM ist für mich leider vorbei. Wie der Rest des Landes werde ich die Jungs von zu Hause aus unterstützen.“ In einem weiteren Post vor dem DFB-Pokal-Halbfinale schrieb er: „Die letzten Tage waren schwer zu verdauen. Jetzt ist es an der Zeit, mich auf die Genesung zu konzentrieren und für die Saisonvorbereitung zurückzukommen.“ Der 30-jährige Spieler, der von Bundestrainer Julian Nagelsmann fest für die WM eingeplant war, muss nun eine längere Pause einlegen, wobei die genaue Ausfallzeit noch nicht bekannt ist.

Die Fußballgemeinschaft zeigt sich solidarisch mit Serge Gnabry in dieser schwierigen Phase und hofft auf eine schnelle und vollständige Genesung des talentierten Offensivspielers.

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