Verletzungspech hält an: 1860-Kapitän Jesper Verlaat erleidet nächsten Rückschlag
Die Leidenszeit von Jesper Verlaat, dem Kapitän des TSV 1860 München, setzt sich unvermindert fort. Eigentlich sollte der Niederländer im Toto-Pokal-Halbfinale gegen den SSV Jahn Regensburg endlich wieder auf dem Platz stehen, doch daraus wird nun nichts. Wie Cheftrainer Markus Kauczinski am Freitag bekannt gab, hat sich Verlaat im Mannschaftstraining am Donnerstag eine neue Verletzung zugezogen und fällt erneut aus.
Trainingsunfall verhindert Comeback
"Damit sind wir bei einem Kandidaten, der gespielt hätte: Jesper hat einen Trainingsunfall erlitten, er hat einen Schlag abbekommen", erklärte Kauczinski im Vorfeld des wichtigen Pokalduells. Der 29-Jährige spielte zunächst weiter, doch im Nachhinein stellte sich die Verletzung als schwerwiegender heraus. "Leider hat es sich eingeblutet. Wir wissen noch nicht, ob es schlimmer ist, aber ein kurzfristiger Einsatz steht nicht zur Debatte", so der Trainer weiter.
Von einer Verletzung zur nächsten
Verlaats Saison ist von kontinuierlichem Verletzungspech geprägt. Bereits am sechsten Spieltag der Hinrunde beim Auswärtsspiel gegen den FC Hansa Rostock (1:2) erlitt er einen Muskelbündelriss, der ihn monatelang außer Gefecht setzte. Im Winter-Trainingslager stand der Abwehrspieler kurz vor seinem Comeback, zog sich jedoch erneut eine Muskelverletzung zu. In den vergangenen Wochen war Verlaat zwar wieder fit geworden, musste sich aber hinter dem überragenden Max Reinthaler in der Abwehrzentrale gedulden.
Ungewisse Zukunft bei den Sechzigern
Der nächste bittere Dämpfer für den Blondschopf kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Verlaat, der in den vergangenen Jahren als Kapitän und Identifikationsfigur zum Dauerbrenner avanciert war, sieht sich nun erneut mit einer langen Reha-Phase konfrontiert. Zudem ist seine Zukunft bei 1860 aufgrund seines am 30. Juni 2026 auslaufenden Vertrags bislang völlig ungewiss. Kurz vor dem Ende der Saison 2025/26 heißt es für den Niederländer damit erneut: Reha, Aufbautraining und Warten auf das nächste Comeback.



