UEFA bestraft Real Madrid nach Hitlergruß-Vorfall mit Geldstrafe
UEFA bestraft Real Madrid nach Hitlergruß-Vorfall

UEFA verhängt Geldstrafe gegen Real Madrid nach Hitlergruß-Vorfall

Die UEFA hat den spanischen Rekordmeister Real Madrid aufgrund eines rassistischen Vorfalls mit einer Geldstrafe belegt. Ein Fan hatte während eines Champions-League-Spiels den Hitlergruß gezeigt, was zu einer sofortigen Reaktion der Europäischen Fußball-Union führte.

Disziplinarmaßnahmen der UEFA im Detail

Wie die UEFA am Freitag offiziell mitteilte, wurde Real Madrid wegen "rassistischen und/oder diskriminierenden Verhaltens seiner Anhänger" mit einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro bestraft. Der Vorfall ereignete sich vor dem Playoff-Rückspiel in der Champions League gegen Benfica Lissabon am 25. Februar 2026.

Zusätzlich verhängte das UEFA-Disziplinarkomitee einen Teil-Ausschluss über 500 Plätze, der jedoch für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt wurde. Dies bedeutet, dass bei einem erneuten ähnlichen Vorfall diese Sanktion sofort wirksam würde. Der betreffende Zuschauer wurde bereits während des Spiels des Stadions verwiesen.

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Hintergrund und vorherige Vorfälle

Bereits das Hinspiel zwischen Real Madrid und Benfica war von einem Rassismus-Eklat überschattet worden. Benficas Spieler Gianluca Prestianni soll Madrids Star Vinicius Júnior nach einem Tor beleidigt haben, woraufhin er sich das Trikot vor den Mund hielt. Die UEFA reagierte darauf mit einer Sperre für Prestianni im Rückspiel in Madrid.

Real Madrid setzte sich in dieser von Kontroversen geprägten Playoff-Runde dennoch durch und trifft im Achtelfinale der Königsklasse auf Manchester City. Die Spiele finden am 11. und 17. März statt.

Konsequenzen und Signalwirkung

Die UEFA betont mit dieser Entscheidung ihre Null-Toleranz-Politik gegenüber rassistischem und diskriminierendem Verhalten in Fußballstadien. Die Kombination aus Geldstrafe und angedrohtem Teil-Ausschluss soll Vereine dazu anhalten, stärker gegen derartige Vorfälle vorzugehen und ihre Fans entsprechend zu sensibilisieren.

Dieser Fall unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen im Kampf gegen Rassismus im europäischen Spitzenfußball und zeigt, dass auch Top-Clubs wie Real Madrid für das Verhalten ihrer Anhänger zur Verantwortung gezogen werden.

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