Luca Toni warnt FC Bayern vor mental starker Atalanta Bergamo im Champions-League-Achtelfinale
Toni warnt Bayern: Atalanta ist sehr selbstbewusst

Luca Toni warnt FC Bayern vor mental starker Atalanta Bergamo

Der ehemalige Bayern-Stürmer Luca Toni hat seinen Ex-Klub FC Bayern München eindringlich vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Atalanta Bergamo gewarnt. Der 48-jährige Italiener, der selbst von 2007 bis 2010 für die Münchner spielte, betonte im Vorfeld der Partie am Dienstagabend (21.00 Uhr/Prime Video) in Bergamo die mentale Stärke des italienischen Gegners.

Selbstbewusstsein und Stolz als Gefahr für Bayern

"Sie dürfen ihren Gegner auf keinen Fall unterschätzen", sagte Toni in einem exklusiven Interview mit dem Münchner Merkur und der tz. "Die Atalanta-Spieler sind in der aktuellen Phase äußerst selbstbewusst und sehr stolz darauf, dass sie überhaupt so weit in der Champions League gekommen sind." Der Weltmeister von 2006 verwies dabei auf die besondere Atmosphäre im sogenannten Hexenkessel von Bergamo, der für auswärtige Mannschaften eine zusätzliche Herausforderung darstellt.

Trainer Palladino als Schlüsselfigur für Atalanta

Als Hauptgrund für die jüngste Leistungssteigerung von Atalanta Bergamo identifizierte Toni den Trainer Raffaele Palladino. "Unter Palladino spielen sie einen wirklich starken und überzeugenden Fußball", analysierte der ehemalige Torschützenkönig der Bundesliga. "Er hat die gesamte Mentalität innerhalb der Mannschaft zum Positiven verändert und eine neue Widerstandsfähigkeit etabliert." Der 41-jährige Trainer hatte die Mannschaft erst im November übernommen und seitdem deutliche Fortschritte erzielt.

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Beeindruckende Aufholjagd gegen Borussia Dortmund

Die gestiegene Widerstandsfähigkeit der Norditaliener demonstrierte Atalanta zuletzt in den Playoffs der Königsklasse gegen Borussia Dortmund. Nach einer 0:2-Niederlage im Hinspiel gelang der Mannschaft im Rückspiel im eigenen Stadion ein beeindruckender 4:1-Sieg, der den Einzug ins Achtelfinale sicherte. Der Tabellensiebte der Serie A hat sich unter Palladino zu einer deutlich gefestigteren Einheit entwickelt, die auch unter Druck bestehen kann.

Für den FC Bayern München bedeutet diese Warnung ihres ehemaligen Stürmers, dass sie sich auf einen mental starken und taktisch gut vorbereiteten Gegner einstellen müssen. Die Münchner müssen im Achtelfinal-Hinspiel in Bergamo mit der speziellen Atmosphäre und dem neu gefundenen Selbstvertrauen der Italiener umgehen können, um eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in München zu erreichen.

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