St. Paulis Arkadiusz Pyrka: Drei persönliche Ziele für die Saison und die WM
St. Paulis Pyrka: Drei Ziele für Saison und WM

St. Paulis Arkadiusz Pyrka: Drei persönliche Ziele für die Saison und die WM

Leicht wird es nicht: Arkadiusz Pyrka, der 23-jährige Verteidiger des FC St. Pauli, hat sich für diese Saison drei klare Ziele gesetzt. Der im Sommer vom polnischen Erstligisten Piast Gliwice ans Millerntor gewechselte Spieler konnte bereits in 20 von 23 Bundesliga-Spielen auf dem Rasen stehen und verzeichnet mit 1593 Minuten die sechstbeste Einsatz-Bilanz bei den Kiezkickern. Damit hat sich Pyrka als Volltreffer erwiesen, doch seine Ambitionen gehen weit über die reine Präsenz hinaus.

Das erste Tor und die offensive Entwicklung

Das erste und wohl am leichtesten zu erreichende Ziel ist für den Rechtsfuß, endlich auch einmal ein Tor in der Bundesliga zu erzielen. „Seit ich auf der linken Seite spiele, kann ich mich offensiv mehr einbringen“, erklärt Pyrka. „Ich kann nach innen ziehen und besser schießen – und am Ende auch mal treffen.“ Diese taktische Verschiebung hat ihm neue Möglichkeiten eröffnet, doch die anderen Ziele sind deutlich anspruchsvoller.

Der Klassenerhalt mit St. Pauli

Der größte Fokus liegt natürlich auf dem Klassenerhalt mit St. Pauli. Für den beidseitigen Schienenspieler steht das Teamergebnis klar im Vordergrund: „Viel wichtiger als ein eigenes Tor sind natürlich Siege. Wir wollen in der Bundesliga bleiben – das ist wichtig für uns alle.“ Pyrka betont, dass er in dieser Saison bereits viel gelernt habe, insbesondere im druckvollen Verteidigen. Dennoch will er sich weiter verbessern, nicht zuletzt für sein ganz großes Ziel.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die Weltmeisterschaft mit Polen

Das dritte und wohl größte Ziel ist die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft. Dafür muss sich Polen über die Play-offs Ende März erst einmal qualifizieren. Ob Pyrka, der bisher ein Länderspiel absolviert hat, gegen Albanien dabei sein wird, ist noch offen. „Schwer zu sagen. Ich muss mein Bestes in der Liga geben“, so der Verteidiger. Aktuell gebe es keinen Kontakt zu Nationalcoach Jan Urban: „Wenn er anruft, werden wir sehen.“

Einer seiner Nationalmannschafts-Kollegen ist niemand Geringeres als Super-Star Robert Lewandowski. Von ihm kann Pyrka nur Gutes berichten: „Er ist nicht nur ein guter Spieler, sondern ein richtig guter Typ. Als ich das erste Mal mit im Nationalteam war, hat er mich zur Seite genommen, mit mir gesprochen.“ Jetzt muss es „nur“ noch mit der WM klappen.

Entwarnung bei Adam Dzwigala und weiteren Spielern

In anderen Nachrichten vom FC St. Pauli konnte Pyrkas polnischer Kollege Adam Dzwigala am Mittwoch wieder normal trainieren, nachdem er am Montag die Einheit mit Knöchel-Problemen abbrechen musste. Auch erfreulich: Stürmer Andréas Hountondji, der einen Haarriss im Fuß erlitten hatte, absolvierte eine Laufeinheit. Dafür musste Tomoya Ando mit Muskelproblemen pausieren.

Arkadiusz Pyrka steht somit vor einer entscheidenden Phase seiner Karriere. Mit seinem Engagement für St. Pauli und der Hoffnung auf die WM zeigt er, dass er bereit ist, die Herausforderungen anzunehmen und seine Ziele mit vollem Einsatz zu verfolgen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration