Fortuna Düsseldorf: Sotiris Alexandropoulos als einziger Lichtblick in Magdeburg
Sotiris als Fortuna-Lichtblick in Magdeburg

Fortuna Düsseldorf: Sotiris Alexandropoulos als einziger Lichtblick in Magdeburg

Die 0:2-Pleite von Fortuna Düsseldorf beim 1. FC Magdeburg hat die Situation im Abstiegskampf der Zweiten Bundesliga weiter verschärft. Vielen Beteiligten im und um den Klub wurde durch diese Niederlage die letzte Hoffnung auf eine sportliche Wende genommen. Doch es gibt tatsächlich einen Spieler, der demonstrierte, mit welch einfachen Mitteln die Rettung zumindest wieder wahrscheinlicher werden könnte: Sotiris Alexandropoulos.

Trainer Alexander Ende muss Konsequenzen ziehen

Alexander Ende, der neue Trainer von Fortuna Düsseldorf, musste in Magdeburg bereits in den ersten Spielminuten mit ansehen, wie seine Spieler den taktischen Plan über den Haufen warfen. Nach dieser enttäuschenden Partie wird der 46-Jährige sicherlich Konsequenzen ziehen müssen. Einige Veränderungen begannen bereits während seiner Premiere auf der Fortuna-Bank.

In der 62. Minute wechselte Ende den Winter-Neuzugang Marin Ljubicic sowie die Dauerverletzten Tim Breithaupt und Moritz Heyer aus – und ohne diese drei Spieler lief es auf dem Platz deutlich besser. Vor allem wegen der Einwechslung von Sotiris Alexandropoulos.

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Sotiris Alexandropoulos weckt die schlummernde Fortuna

Der 24-jährige Grieche gehört zwar zu den vielen Transfer-Enttäuschungen des vergangenen Sommers, doch sein Engagement und seine Leidenschaft waren stets unbestritten. Allein mit dieser Einstellung weckte er die schlafende Fortuna in Magdeburg auf. Mit seiner Einwechslung ging plötzlich ein spürbarer Ruck durch die gesamte Mannschaft.

Trainer Alexander Ende äußerte sich gegenüber der „Rheinischen Post“ positiv: „Sotiris war energetisch und ist gut reingekommen. Wir haben von ihm Aggressivität und Intensität bekommen.“ Genau diese Eigenschaften fehlten der Mannschaft zuvor komplett.

Energie-Vampire versus Energie-Spender

Während Sotiris der Fortuna dringend benötigte Energie zurückgab, wirkten insbesondere Tim Breithaupt und Moritz Heyer wie Energie-Vampire. Sie entzogen der Mannschaft genau das Mindestmaß an Kampfgeist, das ein Team im Abstiegskampf benötigt, anstatt es zu stärken.

Die Folge dieser unterschiedlichen Herangehensweisen ist deutlich: Sotiris hat sich mit seiner Leistung in nur einer halben Stunde das Ticket für die Startelf im kommenden Spiel gegen Dynamo Dresden gesichert. Breithaupt und Heyer hingegen haben sich auch unter dem dritten Trainer dieser Saison ins sportliche Abseits manövriert.

Keine fußballerischen Sternstunden, aber wichtige Impulse

Obwohl Sotiris Alexandropoulos auch in Magdeburg keine fußballerischen Sternstunden lieferte, schaffte er es dennoch, mit seiner unbändigen Lust auf die Wende seine Teamkollegen anzustecken. Diese hatten sich zuvor komplett hängen lassen und bis zur Dreifach-Auswechslung von Trainer Ende war kein Ansatz eines möglichen Anschlusstreffers zu erkennen.

Der Auftritt des Griechen ist zwar kein riesiger Mutmacher für die verunsicherte Fortuna, aber er hat deutlich gemacht, dass diesem Taumel-Trupp bereits einfachste Mittel helfen können, um ein besseres Bild von sich zu zeigen. Diese Erkenntnis muss die Mannschaft jetzt umsetzen, sonst droht Düsseldorf bald wieder der Abstieg in die Drittklassigkeit.

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